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OÖ/SALZBURG. Weitgehend ohne Ergebnisse ist der Krisengipfel zwischen Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein und den Landeshauptleuten von Oberösterreich und Salzburg, Thomas Stelzer und Wilfried Hauslauer am Mittwoch zu Ende gegangen. Am Donnerstag sind Gespräche mit Experten angesetzt, am Freitag ein weiteres Gespräch zwischen den beiden Landeshauptleuten und Mückstein.  

Symbolfoto (Foto: Spitzi-Foto/Shutterstock.com)
Symbolfoto (Foto: Spitzi-Foto/Shutterstock.com)

Mückstein schlage einen Lockdown für Ungeimpfte vor in den beiden angrenzenden Bundesländern - keinen regionalen Gesamt-Lockdown, teilt Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Hauslauer vor Presse nach dem Krisengespräch mit. Er sei da aber skeptisch: „Wir haben am Montag die neue 2G-Regelung bekommen, was einem Lockdown für Ungeimpfte relativ nahekommt. Ein tatsächlicher Lockdown für Ungeimpfte würde bedeuten, dass diese das Haus nur mehr für lebensnotwendige Einkäufe, für Spaziergänge und für die Arbeit verlassen dürfen. Das ist meines Erachtens schwierig bis gar nicht zu kontrollieren“, so Haslauer.

Gespräche gehen weiter

Vereinbart wurde, dass am Donnerstag auf Expertenebene nochmals Gespräche stattfinden und dass es am Freitag wieder zu einer Videokonferenz zwischen Minister und Ländern kommt. Die Gespräche werden fortgesetzt, teilte auch das Ministerium im Anschluss mit. Mit Experten solle diskutiert werden, ob ein Vorziehen der Stufe 5 – also ein Lockdown für Ungeimpfte – in Oberösterreich und Salzburg sinnvoll sei.

Bundeskanzler Alexander Schallenberg erteilte unterdessen vor Beginn des Gesprächs einem Lockdown für alle eine Absage. Einen Lockdown aus Solidarität mit den Ungeimpften soll es nicht geben, einen Lockdown für Ungeimpfte schloss er aber nicht aus. Und er wolle über eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen diskutieren.

Stelzer: „Wir haben viele Intensivbetten“

In einer ersten Reaktion in der ORF-Sendung „OÖ heute“ betont Landeshauptmann Stelzer, die Zahlen weiter beobachten zu wollen, ob sich die Zahlen wirklich weiter so kritisch entwickeln werden. „Wir in OÖ haben Gott sei Dank viele Intensivbetten, die auch gut betreut werden“, so Stelzer. Auch stellt er eine Durchführbarkeit eines Lockdowns für Ungeimpfte infrage. Zuerst sollten andere Maßnahmen durchgeführt werden. Gemeinsam mit Salzburg werde etwa überlegt, ob es in weiteren Bereichen Maskenpflicht gebe.


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