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OÖ. Auf Oberösterreichs Autobahnen und Schnellstraßen wurden im vergangenen Jahr 1.504 Tonnen Müll eingesammelt. Zwar ist die Menge leicht zurückgegangen, achtlos weggeworfener Abfall bleibt aber ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Verkehrsteilnehmer und ASFINAG-Mitarbeitende.

Rund ein Viertel des Müllaufkommens muss händisch eingesammelt werden. (Foto: ASFINAG)
Rund ein Viertel des Müllaufkommens muss händisch eingesammelt werden. (Foto: ASFINAG)

2025 wurden auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen 8.900 Tonnen Müll eingesammelt – das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zu den etwas mehr als 9.000 Tonnen im Jahr 2024. In Oberösterreich waren es 1.504 Tonnen. Im Vergleich zum Vorjahr (1.553 Tonnen) ist auch hier die Menge leicht gesunken.

Ein Viertel händisch eingesammelt

Ordnungsgemäß entsorgter Müll – etwa an Autobahn-Rast- und Parkplätzen in den dort zur Verfügung stehenden Müllcontainern – stellt dabei kein Risiko dar. Problematisch ist jener Müll, der direkt auf der Fahrbahn landet. Knapp ein Viertel der gesamten Müllmenge musste händisch von den Mitarbeitenden eingesammelt werden, teilt die ASFINAG mit.

Flaschen, Dosen oder Papier können bei hohen Geschwindigkeiten zu gefährlichen Hindernissen werden und Unfälle auslösen. Gleichzeitig müssen ASFINAG-Mitarbeitende den Abfall unter laufendem Verkehr einsammeln.

„Unsere Mitarbeitenden sammeln den Müll mit Tagesbaustellen auf – das ist immer ein gewisses Risiko. Weil diese Arbeit im Fließverkehr erfolgt, ist bei den Verkehrsteilnehmenden große Aufmerksamkeit gefragt“, so ASFINAG-Geschäftsführerin Tamara Christ. „Wer Müll korrekt entsorgt, trägt zum Schutz von Menschen bei und erhöht die Verkehrssicherheit deutlich.“

Auch Hausmüll und Möbel entlang der Autobahnen

Neben achtlos weggeworfenem Müll sorgen auch illegale Ablagerungen von Hausmüll, Bauschutt, Reifen oder Möbeln entlang der Autobahnen für Probleme.

In Summe verursachte die Entsorgung der rund 9.000 Tonnen Müll im Jahr 2025 Kosten von rund neun Millionen Euro.

Mit der Kampagne „Meine Mama/mein Papa arbeiten für dich. Danke, dass du auf sie aufpasst“ wollen ASFINAG, ÖAMTC und das zuständige Ministerium das Bewusstsein für die Gefahren am Arbeitsplatz Straße stärken. Gleichzeitig erinnert die ASFINAG mit dem Slogan „Ich bin die Autobahn, kein Mistkübel“ an die richtige Müllentsorgung.


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