Covid-Impf-Auffrischung: 30.000 freie Termine in OÖ
OÖ. Das Nationale Impfgremium hat seine Empfehlungen zur Covid-Impf-Auffrischung aktualisiert, die Empfehlung zur vierten Impfung gilt nun für alle ab zwölf Jahren – je nach Alter – vier bis sechs Monate seit der Grundimmunisierung. 30.000 freie Impftermine stehen aktuell in öffentlichen Impfstraßen in OÖ zur Verfügung.

Das Land Oberösterreich setzt die Empfehlung um und stellt ausreichende Impfkapazitäten zur Verfügung. Derzeit sind rund 30.000 freie Impftermine in allen öffentlichen Impfstraßen verfügbar.
„Zunächst stand der Schutz der älteren und vulnerablen Gruppen im Vordergrund. Nun geht es also darum, rechtzeitig vor dem Herbst alle Bürger ab dem 12. Lebensjahr mit einer Auffrischung gegen das Corona-Virus zu wappnen. Wir werden dadurch mögliche Infektionswellen und individuelle Krankheitsverläufe abmildern können“, zeigt sich LH-Stellvertreterin und Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander zuversichtlich und begrüßt die jüngste Klarstellung von Gesundheitsministerium und Nationalem Impfgremium. Besonders lädt Haberlander jene ein, die noch gar keinen Schutz oder noch keine vollständige Grundimmunisierung haben, vom Impfangebot Gebrauch zu machen.
Variantenimpfstoffe
Sobald Variantenimpfstoffe verfügbar sind, werden diese entsprechend der Zulassung und der zugehörigen Anwendungsempfehlungen eingesetzt. Das Gesundheitsministerium hält weiters fest, dass die gleichzeitige Verabreichung von Covid-19-Impfstoffen mit anderen Impfstoffen, etwa gegen die Grippe, möglich ist.
Alle Informationen zum Corona-Impfangebot in OÖ (Standorte, Öffnungszeiten etc.) sind zu finden unter corona.ooe.gv.at
FPÖ fordert erneut Antikörper-Status
Angesichts der neuen Auffrischungs-Empfehlung des NIG erneuert die FPÖ Oberösterreich die Forderung, sich kostenfrei den Antikörper-Status bestimmen lassen zu können. „Warum wird stattdessen nicht endlich ermöglicht, den Antikörper-Status, der laut Experten aussagekräftig ist, freiwillig und kostenfrei bestimmen zu lassen? Auf der einen Seite wissen dann Bürger, ob sie über ausreichend Schutz verfügen oder ob sie wirklich eine weitere Impfung benötigen. Andererseits muss die Republik nicht weiter sozusagen auf Verdacht Impfdosen kaufen, die dann gespendet oder gar entsorgt werden müssen, da sie ablaufen“, so der Landesparteisekretär der FPÖ Oberösterreich Michael Gruber.
Es fehle „bei Corona der normale Zugang, der längst überfällig ist. Wer krank ist, soll wie bei einer Grippe zum Arzt gehen bzw. das Bett hüten. Wer nicht ausreichend Antikörper hat, kann mit seinem Arzt des Vertrauens seine Möglichkeiten besprechen. Ohne Zwang, ohne Muss“, so Gruber.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden