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Tips Logo Online Redaktion, 28.04.2023 13:42

OÖ. Der 28. April ist „Tag der Streuobstwiese“. Oberösterreich hat mit 1,5 Millionen Streuobstbäumen auf rund 15.000 Hektar Fläche den größten Bestand an Streuobstwiesen.

Die Streuobstwiesen prägen Oberösterreichs Kulturlandschaft. (Foto: Land OÖ)
  1 / 2   Die Streuobstwiesen prägen Oberösterreichs Kulturlandschaft. (Foto: Land OÖ)

Im Frühling, wenn die mächtigen Birnen- und Apfelbäume blühen, sind Oberösterreichs Streuobstwiesen ein Eldorado für Bienen, Schmetterlinge, Vögel, Igel und Co. Rund 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten beherbergen diese grünen Oasen – und fast ebenso viele alte schützenswerte Obstsorten. „Die ARGE Streuobst und das oö. Agrarressort machen sich daher für den Erhalt und den Schutz der Streuobstwiese stark. Ein Antrag auf Ernennung zum UNESCO-Kulturerbe wurde daher im Frühling gestellt und wird im Herbst hoffentlich positiv erledigt“, so Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.

Hans Hartl, Obmann der ARGE Streuobst ergänzt: „Unsere Initiative wird von 3.570 Einzelpersonen sowie 151 Organisationen aus den verschiedensten Bereichen, die 1.365.000 Mitglieder repräsentieren, mitgetragen. Das freut uns natürlich sehr und untermauert die Bedeutung der Streuobstwiese“, und weiter: „Eine Kulturlandschaft ohne blühende Streuobstbäume ist wie eine Hochzeit ohne Blumen.“

Oberösterreich: Land der Streuobstbäume

Oberösterreich hat mit 1,5 Millionen Streuobstbäumen auf rund 15.000 Hektar Fläche den größten Bestand an Streuobstwiesen. Meist befinden sich diese Landschaftselemente rund um Höfe. Aufgrund der arbeits- und zeitintensiven Bewirtschaftung und fehlender Absatzmöglichkeiten reduzierte sich jedoch im 20. Jahrhundert der flächenmäßige Bestand. Nun erfahren die Pflege und Wertschätzung frei stehender Obstbäume aber eine Renaissance.

Förderungen

Auch aufgrund der Förderungen, die das oö. Agrarressort dahingehend vergibt. So werden bestehende Bäume, als Landschaftselement, durch das ÖPUL (Österreichisches Programm für umweltgerechte Landwirtschaft) gefördert. Für Neupflanzungen stehen jedes Jahr zusätzlich 130.000 Euro aus dem Programm „Naturaktives Oberösterreich“ zur Verfügung. Gefördert wird ab einem Mindestbetrag von 200 Euro oder umgerechnet dem Minimum von acht gepflanzten Bäumen à 25 Euro.

 


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