Neue OÖ-Sportstrategie 2032plus startet mit Fokus auf Eigenverantwortung
OÖ/LINZ. „Wir stärken den Aktivsport in jeder Altersgruppe, fördern unsere vielen Talente und begleiten sie dann im Leistungs- und Spitzensport, um noch mehr oberösterreichische Erfolge zu ermöglichen“, so die Vision der Sportstrategie des Landes. Ziel sei es, Menschen niederschwellig zu motivieren und sie aktiv bei der Umsetzung ihrer persönlichen Vorsätze zu begleiten. Ein zentrales Element stellt dabei ein persönlicher Sport-Avatar dar, der bereits im Frühjahr 2026 zur Verfügung stehen soll.
Am 1. Jänner trat die neue OÖ-Sportstrategie 2032plus in Kraft und löst damit die bisherige „Sportstrategie Oberösterreich 2025“ ab. Diese soll in den kommenden Jahren den strategischen Rahmen für das Sportland Oberösterreich bilden. Im Zentrum steht dabei eine klare Botschaft: „It’s up to me! Es liegt an mir!“
Strategischen Leitfaden für das Sportland Oberösterreich
Mit dem Leitspruch rücke man die Eigenverantwortung jedes Einzelnen für Bewegung, Gesundheit und sportliches Engagement in den Mittelpunkt, so Wirtschafts- und Sport-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP). Sport werde dabei als weit mehr als körperliche Aktivität verstanden. Als Motor für Gesundheit, Lebensfreude, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Zukunftsfähigkeit.
Unterstützungs- und Begleitplattform
Zeitgleich mit dem Start der Strategie ging am Neujahrstag die Landingpage www.itsuptome.at online. Laut Achleitner versteht sich die Plattform als digitaler Einstieg in die neue Sportstrategie und soll in den kommenden Wochen und Monaten schrittweise zu einer Unterstützungs- und Begleitplattform für Bewegung und Sport in Oberösterreich weiterentwickelt und ausgebaut werden. Ziel sei es, Menschen niederschwellig zu motivieren und sie aktiv bei der Umsetzung ihrer persönlichen Vorsätze zu begleiten.Alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher seien eingeladen, dort ihre sportlichen Neujahrsvorsätze zu formulieren und sichtbar zu machen, so Achleitner.
Persönlicher Sport-Avatar
Ein zentrales Element der digitalen Weiterentwicklung ist ein geplanter persönlicher Sport-Avatar, der ab dem Frühjahr 2026 zur Verfügung stehen soll. Dieser wird aktuell vom Sportland Oberösterreich gemeinsam mit dem oberösterreichischen Unternehmen „Ahoi Kapptn“, das bereits mit dem ÖFB kooperiert, entwickelt. Der Avatar soll künftig „individuelle Unterstützung bieten – von Motivation und Orientierung bis hin zu personalisierten Zugängen zu Sport- und Bewegungsangeboten“.
Zwölf Handlungsfelder
Der zeitliche Horizont der Strategie reicht bis 2032, über zwei Olympiaden hinweg. Das „Plus“ im Namen stehe für den langfristigen Blick auf Themen wie „gesellschaftliche Veränderungen, Klimawandel und nachhaltige Sportinfrastruktur“.
Inhaltlich gliedert sich die Strategie in zwölf strategische Handlungsfelder, darunter Sportinfrastruktur, Kinder- und Jugendsport, Leistungs- und Spitzensport, Aktiv- und Gesundheitssport, Coaches, Sportstrukturen, der „Verein der Zukunft“, Fördermanagement, Digitalisierung/KI/Innovation und Technologie, Nachhaltigkeit und Umwelt, Sportökonomie sowie Sportveranstaltungen.
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