OÖ Seniorenbund ruft zum Einkaufen vor Ort auf
OÖ. Anbieter, die ihre Waren über das Internet verkaufen, profitieren seit der Corona-Pandemie enorm. Sie zahlen ihre Abgaben und Steuern jedoch in anderen Ländern. Der OÖ Seniorenbund ruft daher zum Einkauf vor Ort auf.

„Jede und jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass die heimische Wirtschaft auch in diesem Jahr, durch das Weihnachtsgeschäft gestärkt wird. Das kann jedoch nur dann gelingen, wenn wir uns bewusst für einen Einkauf bei den regionalen Anbietern entscheiden“, appelliert Josef Pühringer, Obmann des OÖ Seniorenbundes. Begründet wird das damit, dass sich Österreich den Einkauf bei Internetanbietern nicht zunutze machen kann. Abgaben und Steuern werden in anderen Ländern geleistet, außerdem werden dadurch keine österreichischen Arbeitsplätze abgesichert.
„Nicht von Lockangeboten im Internet verführen lassen“
„In Regelzeiten sind Seniorinnen und Senioren dafür bekannt, dass ihre Kaufkraft fast zu hundert Prozent in die heimische Wirtschaft fließt – dies soll auch in Krisenzeiten so bleiben. Man darf sich von den Lockangeboten im Internet nicht verführen lassen, sondern sollte gerade jetzt der österreichischen beziehungsweise oberösterreichischen Wirtschaft die Treue halten. Die Aussagen von Wirtschaftsexperte Friedrich Schneider untermauern unsere Äußerungen - von rund 205 Milliarden Euro an Konsumausgaben, entfallen in etwa ein Viertel auf die über 60-Jährigen. Zudem gibt niemand mehr für den Konsum aus als die Altersgruppe zwischen 60 und 70“, schildert Landesgeschäftsführer Franz Ebner.
Die Möglichkeiten für regionale Weihnachtsgeschenke für Freunde und Familienmitglieder sind nach wie vor breit gefächert, meint Pühringer. Darunter seien etwa Einkaufsgutscheine für die Innenstadt, neue Möbel vom ansässigen Tischler oder kulinarische Produkte von regionalen Ab-Hof-Verkäufen.


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