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OÖ. In der Sitzung der Landesregierung am Montag, 1. März, wurden 29 Millionen Euro für den Ausbau und den Erhalt oberösterreichischer Landesstraßen beschlossen. Das Geld teilt sich auf verschiedene Schwerpunkte wie Straßensanierungsprogramme und mittelfristige Ausbaumaßnahmen auf.

von links: Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner und Landeshauptmann Thomas Stelzer informieren über den geplanten Ausbau und Sanierungsmaßnahmen von Landesstraßen. (Foto: Land OÖ)

Insgesamt fließen rund 449 Millionen Euro aus dem OÖ-Plan in den Ausbau der Mobilitätsinfrastruktur und in den öffentlichen Verkehr. Am Montag wurden dem Straßenbauressort 29 Millionen Euro davon für zukünftige Projekte bereitgestellt. „Um Oberösterreich wieder stark zu machen, braucht es eine optimale Verkehrsinfrastruktur auf Straße und auf Schiene, in den Städten und am Land. Deshalb ist der Ausbau der Mobilität in allen Regionen des Landes eine unserer zentralen Aufgaben. Insgesamt investiert Oberösterreich heuer sogar mehr Geld in den öffentlichen Verkehr als in den Individualverkehr. Diese Investitionen kurbeln die Wirtschaft an und sichern Arbeitsplätze“, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) in einer Aussendung.

Im Detail sind zehn Millionen Euro für lokale Straßensanierungsprogramme und 16 Millionen Euro für mittelfristige Ausbaumaßnahmen vorgesehen. So sind etwa verschiedene Einzelmaßnahen wie die Sanierung der B148 Altheimer Straße im Bezirk Ried und der L1350 Heuberger Straße im Bezirk Steyr-Land geplant. Mittelfristige Ausbaumaßnahmen sind vor allem in den Bezirken Braunau und Schärding angedacht. So sollen zum Beispiel Umfahrungsprojekte weiterentwickelt werden. Zwei Millionen Euro werden für die Realisierung der Umfahrung Weyer und eine Million Euro für die Umfahrung Haid verwendet. Zum derzeitigen Stand (1. März) sind die rechtlichen Verfahren noch nicht gänzlich abgeschlossen.

„80 Prozent aller Aufträge gehen an oö. Unternehmen“

„Maßnahmen im Straßenbau beleben die heimische Konjunktur in doppelter Hinsicht. Im langjährigen Schnitt gehen rund 80 Prozent aller Aufträge der oö. Landesstraßenverwaltung an oberösterreichische Unternehmen. Gerade die heimischen Betriebe profitieren von einer gut ausgebauten und auch gut instandgehaltenen Straßeninfrastruktur“, ist Infrastruktur- Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ) überzeugt.


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