OÖVP präsentiert Kandidaten für Landtagswahl

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Leserartikel Wurzer Katharina, 21.06.2021 14:40 Uhr

LINZ/OÖ. Am Montag, 21. Juni, gab die OÖVP ihre Kandidaten für die Landtags-, und Gemeinderatswahlen bekannt. Spitzenkandidat ist der amtierende Landeshauptmann Thomas Stelzer, der von 99,9 Prozent der Parteimitglieder gewählt wurde. Weitere Kandidaten sind Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander, OÖVP Geschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer, aber auch Leichtathletin Verena Mayr und Radrennfahrer Riccardo Zoidl.

Zwischen 7. und 16. Juni seien die Kandidaten der OÖVP für die Wahl am 26. September bestimmt worden, informierte OÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer in einer Konferenz am Montag, 21. Juni. Dabei gaben 1.206 Delegierte in den Bezirken ihre Stimme ab. Die Wahl zum Spitzenkandidaten fiel mit 99,9 Prozent auf den amtierenden Landeshauptmann Thomas Stelzer. „Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es einen starken Landeshauptmann: Einen, der entschlossen agiert, und nicht im Nachhinein repariert. Thomas Stelzer führt Oberösterreich mit Anstand, Kompetenz und sozialer Verantwortung aus der Krise“, ist Hattmannsdorfer überzeugt. Laut jüngsten Meinungsforschungs-Ergebnissen von M&R Meinungsforschung unter 800 Befragten kann sich Stelzer auch auf Zustimmung seitens der Bevölkerung verlassen. 71 Prozent haben eine gute Meinung über seine Arbeit. Am zufriedensten sind ÖVP-Wähler, am unzufriedensten FPÖ-Wähler. Mehr als 61 Prozent würden Stelzer direkt zum Landeshauptmann wählen. Zum Vergleich: Manfred Haimbuchner (FPÖ) würden 20 Prozent direkt wählen, Birgit Gerstorfer (SPÖ) elf, Stefan Kaineder (Grüne) sieben und Felix Eypeltauer (Neos) nur ein Prozent.

Zwei Drittel stellen sich Wahl zum ersten Mal

Insgesamt stehen 28 Kandidaten der OÖVP für die Landtagswahl auf dem Stimmzettel. Auf den Plätzen zwei und drei landen Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander sowie Landesgeschäftsführer und Landtagsabgeordneter Wolfgang Hattmannsdorfer. Platz vier und fünf gehen an Landtagsabgeordnete Helena Kirchmayr sowie die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Oberösterreich Margit Angerlehner. Bekannt dürften einigen Personen auch der Landesgeschäftsführer des OÖ Seniorenbundes Franz Ebner (13.), Wirtesprecher Thomas Mayr-Stockinger (21.), die Leichtathletin Verena Mayr (ehemals Preiner, 17.) und Radrennfahrer Riccardo Zoidl (23.) sein. Für die Gemeinderatswahl in Linz kandidieren 24 Personen der OÖVP, allen voran Christine Haberlander (1.), Landtagspräsident Wolfgang Stanek (2.) und Klubobfrau Elisabeth Manhal (3.). Weitere Kandidaten sind unter anderem WK-Bundespartenobmann Tourismus Robert Seeber (13.) und ÖH-Vorsitzender Mario Hofer (16.).

Zwei Drittel aller Kandidaten in Oberösterreich stellen sich zum ersten Mal der Wahl (87 Personen). Der jüngste aller Antretenden für die OÖVP ist 18 Jahre alt, der älteste 75, wobei das Durchschnittsalter bei 41 Jahren liegt. 32 Personen kommen aus der Jungen ÖVP. „Viele junge motivierte Kandidaten, sowohl auf der Landesliste als auch in den Regionalwahlkreisen, sind der Beweis, dass wir Junge die treibende Kraft und besonders in den Bezirken gut verankert sind. Wir sind zuversichtlich, nach der Wahl auch endlich wieder junge Abgeordnete im Landtag zu stellen und dass damit Jugendpolitik unter Landeshauptmann Thomas Stelzer wieder einen stärkeren Stellenwert bekommt“, meint JVP-Obfrau Claudia Plakolm in einer Aussendung. Der Frauenanteil stieg im Vergleich zu 2015 um 11,3 Prozentpunkte auf 46,3 Prozent. „Unser Team für die Oberösterreich-Wahl ist noch einmal breiter, weiblicher und jünger. Das heißt, wir repräsentieren die ganze Breite der Gesellschaft, die Lebensrealitäten der Familien und den Zukunftselan junger Menschen auf dem Weg nach vorne“, sagte Stelzer. Er erinnerte daran, dass sich das Team im Landtag mit acht neuen Abgeordneten bereits während der laufenden Legislaturperiode zu einem Drittel erneuert habe. Dort hat die ÖVP derzeit 21 Mandate, gefolgt von der FPÖ mit 18, der SPÖ mit elf und den Grünen mit sechs Mandaten.

Schwerpunkte: Arbeitsplätze, Technische Universität, Schulinfrastruktur

Zu seinen Schwerpunkten in der politischen Arbeit kündigte der Landeshauptmann unter anderem an, um jeden Arbeitsplatz zu kämpfen: „Mit dem Oberösterreich-Plan schaffen wir 13.800 neue Arbeitsplätze und mit dem Pakt für Arbeit und Qualifizierung unterstützen wir 102.000 Menschen. Wir wollen die Technische Uni für Digitalisierung umsetzen, das Breibandnetz ausbauen und weiter massiv in die Schulinfrastruktur investieren“. Darüber hinaus soll auf erneuerbare Energien, klimafreundliche Produktion sowie einen Ausbau von öffentlichen Verkehrsmitteln im Bundesland gesetzt werden.

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