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OÖ. Die verschärften Coronabestimmungen wirken sich auch auf die heimischen Betriebe aus. WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer fordert daher rasches Handeln der Politik die notwendigen Impf- und PCR-Testkapazitäten herzustellen.

Symbolfoto (Foto: Weihbold)
Symbolfoto (Foto: Weihbold)

Oberösterreichs Unternehmen sind durch die jüngsten verschärften Coronabestimmungen - 2,5 G am Arbeitsplatz - unter Druck. „Die Impf- und Testangebote in Oberösterreich können bei weitem nicht die Nachfrage abdecken. Die Infrastruktur in diesem Bereich ist nicht auf diese kurzfristige Verschärfung vorbereitet“, verweist WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer sowohl auf eigene Erfahrungen als auch auf zahllose Anrufe verzweifelter und zorniger Unternehmer. Sie fordert einen raschen Ausbau von Impf- und PCR-Testkapazitäten.

Forderung: Passende Rahmenbedingungen schaffen

„Das ist das zweite Mal, dass die Betriebe in unserem Land unschuldig zum Handkuss kommen. Zuerst mit einem monatelangen Lockdown und jetzt mit Impf- und Testvorgaben, die die Mitarbeiter beim besten Willen nicht erfüllen können, weil es das entsprechende Angebot schlicht und einfach nicht gibt.“ Rasch flächendeckende Impf- und Testangebote schaffen „Ich fordere, jetzt den Impfturbo zu zünden und rasch flächendeckende Impf- und PCR-Testkapazitäten zu schaffen“, so Doris Hummer. Außerdem müsse sichergestellt sein, dass die PCR-Testergebnisse schnell vorliegen. Wenn die Politik Regeln vorgibt, dann müsse sie auch die Rahmenbedingungen schaffen, damit die Menschen diese Regeln erfüllen können. „Der Großteil unserer Betriebe leidet ohnehin schon unter zu wenig Arbeitskräften, jetzt müssen die Mitarbeiter auch noch lange auf Impfungen, Testtermine oder Testergebnisse warten oder zu Hause bleiben. So kann es nicht weitergehen!“, macht die WKOÖ-Präsidentin ihrem Ärger Luft.


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