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OÖ. Eine Beendigung des Lockdowns zeitgleich mit den anderen Bundesländern fordert der Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband OÖ.

Unger (Foto: SPÖ/MCGreenie)
Unger (Foto: SPÖ/MCGreenie)

Die Bundesregierung hat grünes Licht für die Beendigung des österreichweiten Lockdowns gegeben. In Oberösterreich endet der Lockdown – wie auch ursprünglich geplant – mit 17. Dezember. „Völlig unverständlich ist, dass Oberösterreich hier aus eigenen Stücken den Lockdown um weitere fünf Tage verlängert und damit die OÖ Landesregierung den Wirtschaftsstandort OÖ mehr als gefährdet“, so Thomas Unger, Landesgeschäftsführer Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband OÖ. „Wir unterstützen daher vehement die Forderungen der WKOÖ Präsidentin Doris Hummer auf Öffnung für alle Branchen ab 12. Dezember.“ Unger kritisiert jedoch im gleichen Atemzug: „In Wirklichkeit ist es doch so, dass Präsidentin Hummer es mit ihren Parteikollegen der ÖVP selbst in der Hand hat den Lockdown zu beenden.“

Ungeklärt ist, ob und wie die Betriebe weiter Wirtschaftshilfen erhalten werden.

Gesunkene Inzidenz

Die 7-Tages-Inzidenz (Stand 08.12.) in OÖ (533) liegen mittlerweile deutlich unter jener in Vorarlberg (886), Kärnten (651), Salzburg (582) oder Tirol (581). „Diese Bundesländer lassen alle ihre Unternehmen nicht hängen, sondern lassen einen kontrollierten, geregelten Betrieb zu.“ OÖ hat mittlerweile mit Ausnahme von Wien prozentuell als auch in absoluten Zahlen die größte Anzahl an freien Krankenhausbetten. „Daher ist es für uns noch umso unverständlicher, dass Landeshauptmann Stelzer mit seiner Stellvertreterin Haberlander an diesem Lockdown festhält. Wirtschaftslandesrat Achleitner ist scheinbar völlig untergetaucht, um sich dieser Thematik nicht stellen zu müssen. Unsere Betriebe verlangen eine ausnahmslose Beendigung des Lockdowns für OÖ zum selben Zeitpunkt wie alle andere Bundesländer“, betont Manfred Zaunbauer nochmals die Forderung.


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