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WIEN/OÖ. Ab 1. April stehen für jeden Österreicher pro Monat fünf kostenlose PCR-Tests und fünf kostenlose Antigen-Tests zur Verfügung. Das gab Gesundheitsminister Johannes Rauch am Dienstag bekannt. Zudem werden die Regeln für Kontaktpersonen für Infizierte gelockert.

Ab 1. April stehen für jeden Österreicher pro Monat 5 kostenlose PCR-Tests und 5 kostenlose Antigen-Tests zur Verfügung. (Foto: volker weihbold)

Es wird also auch weiterhin kostenlose Tests geben. „In einem ausreichenden Ausmaß“, wie es Johannes Rauch am Dienstag formulierte. „Eine Abschaffung der Gratistests halte ich für überhaupt nicht vertretbar.“ Konkret heißt das: Ab 1. April stehen für jeden Österreicher pro Monat 5 kostenlose PCR-Tests und 5 kostenlose Antigen-Tests zur Verfügung. Rauch: „Zusätzlich gibt es weiterhin die Tests für Menschen, die Symptome haben oder in Settings wie Krankenhäusern oder Pflegeheimen arbeiten.“

Testen kostete bereits drei Milliarden Euro

Der Gesundheitsminister ist mit der gefundenen Lösung zufrieden: „Ausgehend davon, dass wir in Österreich ein gutes Testsystem haben und Testen ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen die Pandemie ist. Aber das Testen ist natürlich auch teuer. Bislang wurden mehr als drei Milliarden Euro für das Testen während der Pandemie aufgewendet.“  

Minister Rauch verkündete auch, die Regeln für Kontaktpersonen für Infizierten zu lockern: „Wer nicht vollständig gegen das Virus geschützt ist und Kontakt zu einem Infizierten hatte, muss künftig nicht mehr 10 Tage zu Hause in Quarantäne. Mit Maske darf er oder sie weiter arbeiten oder einkaufen, aber nicht zu Veranstaltungen oder in die Gastronomie gehen, weil man dort bekanntlich ja seine Maske abnimmt.“

„Die Pandemie ist nicht vorbei“

Abschließend betont der Gesundheitsminister: „Die Pandemie ist nicht vorbei. Es geht darum, einen langen Atem zu behalten. Diese Pandemie ist kein Sprint, sondern ein Marathon.“ Es gehe ihm auch darum, das verlorene Vertrauen in das Pandemie-Management zurückzugewinnen. „Die Akzeptanz für die Maßnahmen will ich verständlich kommunizieren.“


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