Moogli: Neues Brückenuntersichtsgerät im Einsatz

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Karin Seyringer Tips Redaktion Karin Seyringer, 24.06.2022 13:37 Uhr

OÖ. In Oberösterreich ist das neue Brückenuntersichtsgerät „Moogli“ im Einsatz. Die Abteilung Brücken- und Tunnelbau des Landes ist damit noch besser in puncto Bauerksüberwachung- und sicherheit gerüstet.

„Die regelmäßige Brückenprüfung und -kontrolle ist die Basis zur Gewährleistung der Trag- und Verkehrssicherheit unserer Landesbrücken. Damit kontinuierliche Erhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen der Brückeninfrastruktur verifiziert werden können, sind technische Hilfsmittel eine Grundvoraussetzung. Mit unserem neuen Moogli sind umfassende Brückenbegutachtungen effizient umsetzbar“, freut sich Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FPÖ).

Jährlich 1.000 Kontrollen in OÖ

Ein Brückenobjekt ist alle zwei Jahre und im Anlassfall (z.B. nach Hochwasser) einer Kontrolle zu unterziehen. Im Zuge dieser Kontrollen wird die Veränderung des Erhaltungszustandes zum letzten Prüfereignis festgestellt und dokumentiert. In einem Intervall von sechs bis zwölf Jahren (je nach Bauart und statischem System) ist eine Brücke einer genaueren Prüfung zu unterziehen. Je nach Rahmenbedingung und Beanspruchung ist durchschnittlich alle 30 bis 40 Jahre eine Generalsanierung notwendig.

„In Oberösterreich werden jährlich deutlich über 1.000 Kontrollen und rund 350 Überprüfungen von Landesstraßenbrücken vorgenommen, um die Mobilität am Landesstraßennetz sicherzustellen zu können. Um diesen Aufgaben nachkommen zu können, braucht es das entsprechende Equipment“, so Steinkellner.

Neuer Moogli

Das Brückenuntersichtsgerät ist mit jährlich ca. 1.200 Betriebsstunden im Einsatz. Das bisherige Gerät ist nach rund 16 Jahren und um die 18.000 Einsatzstunden zu ersetzen. Das neue Moogli hat eine horizontale Reichweite von 17,50 Meter anstatt von bisherigen 16 Meter, damit können nun auch größere Brückenbreiten wie z.B. bei der B1 Traunbrücke Ebelsberg und somit der komplette Querschnitt von einer Seite überprüft werden.

Auch die maximalen Absenktiefen bzw. Arbeitshöhen sind etwas größer. Breite Randbalken, Geh- und Radwege sowie vorhandene Lärmschutzwände können durch den flexiblen Ausleger des Korbgerätes übergriffen werden. Wie beim Hangeln von Liane zu Liane werden so die sonst uneinnehmbaren Bereiche des Brückendschungels erforscht.

„Alles in allem kann mit dem neuen Fahrzeug die Brückeninfrastruktur auf Oberösterreichs Landesstraßen noch etwas besser und effizienter überprüft werden und somit in einem für den Verkehrsteilnehmer sicheren Zustand gehalten werden“, so Steinkellner und der Leiter der Abteilung Brückenbau Stefan Dobler.

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