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Tips Logo Online Redaktion, 30.04.2026 05:00

OÖ. Die anhaltende Trockenheit hält Oberösterreichs Feuerwehren in Atem. In den vergangenen Tagen mussten die Einsatzkräfte zu mehreren Wald- und Flurbränden ausrücken. Regnen wird es in den nächsten Tagen nicht.

Brand in einer Christbaumkultur am MIttwoch in dem Frankenburg (Foto: FOTOKERSCHI/FEUERWEHR PEHIGEN)
Brand in einer Christbaumkultur am MIttwoch in dem Frankenburg (Foto: FOTOKERSCHI/FEUERWEHR PEHIGEN)

Die Kombination aus Sonne, Wind und fehlendem Niederschlag hat die Waldbrandgefahr in weiten Teilen des Landes massiv verschärft. Die jüngsten Ereignisse zeigen, wie schnell aus einem kleinen Funken ein Großeinsatz werden kann.

Drei Brände binnen kurzer Zeit

Besonders fordernd war der Einsatz im Droissingerwald bei Schiedlberg (Bezirk Steyr-Land). Dort waren acht Feuerwehren gleichzeitig gefordert, um eine Ausbreitung der Flammen im dichten Waldgelände zu verhindern. Dank des raschen Eingreifens konnte Schlimmeres verhindert werden.

Auch im Bezirk Vöcklabruck gab es Alarm: In Frankenburg geriet eine Christbaumkultur in Brand. Die trockenen Nadelbäume boten dem Feuer reichlich Nahrung, doch auch hier gelang es den Floriani-Jüngern, den Brand unter Kontrolle zu bringen, bevor er auf den angrenzenden Hochwald übergriff.

In Gramastetten (Bezirk Urfahr-Umgebung) war die Lage ebenfalls brenzlig. Ein Waldbrand brach in unmittelbarer Nähe der Kirche aus. Nur durch das schnelle Stoppen der Flammen konnte eine Gefährdung des Ortskerns und der umliegenden Vegetation abgewendet werden.

Behörden ziehen die Notbremse: Feuerverbot in Eferding und Grieskirchen

Die Bezirkshauptmannschaften reagieren nun auf die prekäre Lage. Für die Bezirke Eferding und Grieskirchen wurde etwa ein striktes Verbot für das Entzünden von Feuer in Wäldern sowie in deren Gefährdungsbereich erlassen. Das Verbot umfasst nicht nur offenes Feuer und das Grillen, sondern auch das Rauchen sowie das Wegwerfen von brennenden oder glimmenden Gegenständen (wie Zigarettenstummel oder Zündhölzer). Verstöße gegen diese Verordnung können teuer werden und werden streng geahndet.

Wels warnt vor Nachlässigkeit

Auch im Stadtgebiet von Wels sowie in Wels-Land wird die Bevölkerung zur äußersten Vorsicht gemahnt. Die Experten betonen, dass bereits eine achtlos aus dem Autofenster geworfene Zigarette oder der heiße Katalysator eines auf trockenem Gras abgestellten Pkw ausreichen kann, um eine Katastrophe auszulösen.

Kein Niederschlag zumindest bis Montag

Der Donnerstag bringt von Beginn an sonniges Wetter und vielfach sogar wolkenlose Verhältnisse. Allerdings ist es noch sehr windig, vor allem im Alpenvorland erreicht der Wind aus Nordost bis Ost Spitzen von 40 bis 50 km/h. In der Früh -4 bis +4 Grad, die Höchstwerte erreichen 12 bis 17 Grad.

Am Freitag (Staatsfeiertag) dominiert strahlender Sonnenschein. Abgesehen von ein paar flachen Quellwolken über den Bergen am Nachmittag bleibt der Himmel wolkenlos. Der Ostwind im Alpenvorland erreicht Spitzen um 40 km/h. In der Früh -2 Grad bis +4 Grad, die Höchsttemperaturen liegen zwischen 17 und 22 Grad.

Sommerwetter am Wochenende

Am Samstag scheint die Sonne von früh bis spät. Es zeigen sich nur wenige Wolken. Der Ostwind im Alpenvorland lässt nach. Frühwerte: 0 bis 7 Grad, Höchsttemperaturen: 24 bis 28 Grad.

Der Sonntag bringt viel Sonnenschein. Tagsüber ziehen ein paar hohe Wolken auf und über den Bergen entstehen Quellwolken, es bleibt aber niederschlagsfrei. Tiefstwerte: 2 bis 10 Grad, Höchstwerte: 24 bis 28 Grad. Im Bergland ist es föhnig.

Der Montag bringt einen freundlichen Mix aus Sonnenschein und Wolken. Im Bergland und im Innviertel sind am Nachmittag und Abend einzelne Regenschauer oder Gewitter möglich. In der Früh 6 bis 12 Grad, die Höchstwerte erreichen 21 bis 25 Grad.

Prognosen: geosphere.at

 


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