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SCHIEDLBERG. (Update) Am Mittwochnachmittag hat im Droißingerwald nahe Schiedlberg ein Waldbrand einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Acht Feuerwehren bekämpften die Flammen in dem schwer zugänglichen Gebiet und konnten den Brand rasch eindämmen.

Ein Traktor samt Holzhäcksler brannte ab, das Feuer griff auf den Wald über. (Foto: FF Bad Hall)
  1 / 13   Ein Traktor samt Holzhäcksler brannte ab, das Feuer griff auf den Wald über. (Foto: FF Bad Hall)

Zunächst wurden die örtlichen Feuerwehren mit dem Stichwort Brand eines landwirtschaftlichen Fahrzeuges in das ausgedehnte Waldgebiet alarmiert. Vor Ort zeigte sich jedoch, dass sich das Feuer im Bereich des Waldbodens ausgebreitet hatte, weshalb die Einsatzleitung zusätzliche Kräfte anforderte.

Weite Löschwasserleitungen

Um die Brandstelle im weitläufigen Gelände ausreichend mit Löschwasser versorgen zu können, musste eine lange Zubringerleitung aufgebaut werden. Die Einsatzkräfte legten dazu über eine größere Distanz Schlauchleitungen, um genug Wasser an den Brandherd zu bringen.

Den Feuerwehrleuten gelang es, die Flammen im Wald rasch einzudämmen und unter Kontrolle zu bringen. Angaben zu möglichen Schäden oder zur Brandursache lagen zunächst nicht vor. 

Update

„Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein Traktor mit Hackmaschine in Vollbrand vorgefunden. Dieser Brand hatte den angrenzenden Wald ebenso in Brand versetzt. Unter schwerem Atemschutz wurde umgehend die Brandausbreitung verhindert und anschließend der Brand des Fahrzeuges gelöscht.

 Die Sicherstellung der Löschwasserversorgung stellte eine besondere Herausforderung dar, da die nächstgelegene Löschwasserentnahmestelle in einer Entfernung von ca. 750 Metern lag, und aufgrund der Lage des Brandes mitten im Wald kein direkter Zugang möglich war.

 Da dass Gespann aufgrund des Brandes nicht mehr fahrfähig war, ergaben sich langwierige Folgearbeiten. Das abgebrannte Holz musste mittels eines zusätzlichen Holzladewagens abtransportiert und nachgelöscht werden. Der Traktor sowie die Hackmaschine mussten mittels schweren Gerätes aus dem Wald abtransportiert werden, um die Gefahr für eine neuerliche Wandbrandentwicklung einzudämmen“, berichtet das Bezirksfeuerwehrkommando Steyr-Land.


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