Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Tips Logo Online Redaktion, 23.09.2022 13:29

OÖ. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) wiederholt seine Forderung an EU und Bund nach raschen Hilfen für Betriebe, angesichts der hohen Energiekosten. „Oberösterreichs Wirtschaft droht das Licht auszugehen. Wird jetzt nicht gehandelt, ist es für viele Jahre zu spät.“

Landeshauptmann Thomas Stelzer (Foto: Volker Weihbold)
Landeshauptmann Thomas Stelzer (Foto: Volker Weihbold)

Oberösterreich als Wirtschafts- und Industriebundesland ist von den exorbitant gestiegenen Energiekosten besonders hart betroffen. Landeshauptmann Thomas Stelzer würden täglich Hilferufe von heimischen Betrieben erreichen. „Internationale Krisen brauchen international koordinierte Lösungswege. Daher appellieren wir als stärkster Industriestandort und als Standort mit dem höchsten Energiebedarf in Österreich in erster Linie an die Europäische Union, endlich ins Tun zu kommen, bevor es zu spät ist“, so Stelzer.

„Stehe zu Sanktionen“

Stelzer weiter: „Die Europäische Union hat sich für Sanktionen gegen Russland entschieden. Dazu stehe ich auch. Aber die EU muss sich den Vorwurf gefallen lassen, sich nicht rechtzeitig auf die vorhersehbaren Marktverwerfungen aufgrund der Sanktionen vorbereitet zu haben. Innerhalb eines Jahres gab es eine Versechsfachung der Strompreise sowie eine Verzehnfachung der Gaspreise. Es braucht jetzt massive Interventionen im Energiemarkt, denn es muss allen bewusst sein, dass bei diesen Energiepreisen Europa nicht konkurrenzfähig bleibt und um Jahre zurückfällt. Das wiederum hat eine massive Steigerung der Arbeitslosigkeit zur Folge“, fordert er eine rasche europaweite Lösung.

Angekündigte Bundeshilfen fehlen 

Auch kritisiert Stelzer, dass die Bundesregierung vor Wochen angekündigt habe, dass notwendige Unterstützungen für die Betriebe kommen sollen, diese aber noch ausstehen. „Jetzt wäre es höchst an der Zeit, dass aus den Ankündigungen auch konkrete Taten werden. Denn kein Bundesland kann die schwierige Situation allein bewältigen.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden