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OÖ. Das Programm Agenda.Zukunft, koordiniert von der Oö. Zukunftsakademie, verbindet die Zukunftsarbeit des Landes OÖ mit dem Engagement der Menschen in Gemeinden und Regionen. 174 der 438 oö. Gemeinden sind mittlerweile Teil des Netzwerkes. 2022 wurden 50 Prozesse und Projekte in 41 Gemeinden und drei Regionen unterstützt.

 (Foto: Igor Stevanovic/Bits and Splits/stock.adobe.com)
(Foto: Igor Stevanovic/Bits and Splits/stock.adobe.com)

Im Auftrag von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer koordiniert die Oö. Zukunftsakademie das Programm Agenda.Zukunft. In der Regionalmanagement OÖ GmbH begleitet ein eigener Fachbereich „Regionale Zukunftsgestaltung“ die Regionen, Gemeinden und Initiativen. Bereits in vier von zehn oberösterreichischen Gemeinden haben sich Bürger in gemeinsamen Projekten zusammengefunden, um sich mit den Fragen der Zukunft im Ort auseinanderzusetzen.

„Wo viele kreative Köpfe an vielen verschiedenen Orten viele neue Ideen entwickeln, hat die Zukunft schon begonnen. Uns ist wichtig, dass Gemeinden, Dörfer und die Menschen selbst Teil dieser Zukunft sein können. Mit diesem Programm wollen wir die unzähligen kreativen Initiativen mit ihren nachhaltigen und zukunftsträchtigen Ideen, vor allem aber deren Umsetzung unterstützen“, unterstreicht Landeshauptmann Stelzer.

 4.000 Landsleute bringen Ideen ein

2022 wurden aus Mitteln des Programms 50 Prozesse und Projekte in 41 Gemeinden und drei Regionen unterstützt. Mehr als 4.000 Oberösterreicher haben Ideen eingebracht und an deren Umsetzung mitgewirkt. Die bearbeiteten Zukunftsthemen decken alle Lebensbereiche ab und reichen beispielsweise von einer aktiven Ortskernbelebung, Nahversorgung, alternativen Wohnformen über neue Kooperationsmodelle, Co-Working, Multilokalität, Fragestellungen zu Energiewende und Klimaschutz bis hin zum digitalen Landleben.

870.000 Euro Fördermittel

Aus dem Agenda.Zukunft-Programm wurden dafür 395.000 Euro bereitgestellt. Nimmt man die Leistungen des Fachbereichs für regionale Zukunftsgestaltung dazu, wurden im vergangenen Jahr in Summe 870.000 Euro investiert.

Um das lokale Handeln mit einer globalen Perspektive zu verbinden, fließen die 17 weltweiten „Sustainable Development Goals“ in die Zukunftsprozesse ein. Ein Schwerpunkt ist auch die Ausbildung von kompetenten Projektleitern. Dazu wurden zwei Lehrgänge mit insgesamt 30 Teilnehmer in den Regionen Mühlviertel und Innviertel-Hausruck gestartet bzw. abgeschlossen.

Mehr Infos zu den Projekten unter www.agenda-zukunft.at


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