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OÖ. Mit dem OÖ. Tourismus-Inkubator gibt es ein eigenes Gründungsprogramm für innovative Tourismus-Start-ups. Modell hat sich bewährt, daher haben wir es um weitere drei Jahre verlängert. „Der nunmehr dritte Durchgang wurde soeben gestartet“, so Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner. „Das Land OÖ investiert in den nächsten drei Jahren 1,1 Millionen Euro in die Unterstützung von langlebigen, innovativen und digitalen Geschäftsmodelle im Tourismus.“

  1 / 2   Hublz wurde als eines von acht Start-ups im ersten Durchgang des Tourismus-Inkubators gefördert. V. l.: Andreas Winkelhofer (Geschäftsführer Oberösterreich Tourismus), Esther Planton (hublz), Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner, Barbara Pölzleithner (hublz), Werner Pamminger (Geschäftsführer Business Upper Austria). (Foto: Oberösterreich Tourismus GmbH/Valentin Weinhäupl Photography)

Das Wirtschafts- und Tourismusressort des Landes OÖ, die Standortagentur Business Upper Austria, die Oberösterreich Tourismus GmbH und die tech2b Inkubator GmbH beraten und begleiten die besten Ideen über zwölf Monate. Interessierte können sich bis 30. Juni 2023 auf www.tech2b.at/gruenden-tourismus bewerben.

„Die touristische Branche ist im Wandel: Der Fokus auf Nachhaltigkeit, veränderte Ansprüche der Kunden sowie die Herausforderung, neue Mitarbeiter zu finden, erfordern neue Geschäftsmodelle. Hier müssen wir innovativ sein, um den Wirtschaftsstandort Oberösterreich weiterhin zu stärken. Daher ist es uns wichtig, die touristische Gründungsszene zu professionalisieren und durch den OÖ. Tourismus-Inkubator zu fördern. Wir sind offen für neue Ideen und setzen uns dafür ein, dass Oberösterreich auch in Zukunft ein attraktives Reiseziel bleibt“, so Landesrat Achleitner.

30 neue Projekte gesucht

Seit 2021 hat das Gründungsprogramm für Start-ups in Tourismus, Hotellerie und Freizeitwirtschaft bereits 17 Projekte unterstützt. Aktuell läuft der zweite Durchgang, bei dem Business Upper Austria, Oberösterreich Tourismus und tech2b die Jungunternehmer noch bis Ende Juni betreuen.

„Als Standortagentur ist es unsere Aufgabe, Innovationen in Oberösterreich mit maßgeschneiderten Lösungen zu fördern. In Zusammenarbeit mit tech2b und dem Oberösterreich Tourismus haben wir eine einzigartige Plattform geschaffen, um neue Ideen im Tourismussektor bis zur Marktreife zu begleiten. Dank unseres Netzwerks mit mehr als 2.000 Partnern profitieren die Jungunternehmer auch vom Austausch mit anderen Branchen“, betont Werner Pamminger, Geschäftsführer von Business Upper Austria.

Auch für andere Branchen brauchbar

„Die bisherigen Inkubatorprojekte haben bereits dazu beigetragen, dass unsere Tourismusbetriebe innovative Lösungen umsetzen und sich zukunftsfit aufstellen. Den Gründungsteams aus den Bereichen Gastronomie, Hotellerie und Freizeitwirtschaft ist außerdem oft nicht bewusst, dass ihre innovativen Lösungen auch für andere Branchen infrage kommen. Genau hier setzt tech2b an“, erklärt tech2b-Geschäftsführer Raphael Friedl.

„Das österreichweit einzigartige Förderprogramm für Tourismus-Start-ups hat sich als wichtiger Impulsgeber für innovative und zukunftsweisende Entwicklungen etabliert und bereits viele Erfolgsgeschichten in Oberösterreich ermöglicht. Durch den Blick über den Tellerrand entstehen Innovationen und wichtige Impulse für den Tourismus- und Freizeitstandort Oberösterreich“, ist auch Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer des Oberösterreich Tourismus, überzeugt.

Dritter Durchgang startet jetzt

In den nächsten drei Jahren sollen 30 neue Ideen die Marktreife erreichen. Interessierte, die ihre Ideen für ein erfolgreiches Tourismusprojekt verwirklichen wollen, können sich bis 30. Juni für die Aufnahme ins Inkubatorprogramm bewerben. Im August entscheidet der Vergabebeirat, welche fünf Start-ups ab Herbst zwölf Monate lang beraten und begleitet werden. Die nächste Bewerbungsphase startet dann wieder im Oktober 2023.


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