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OÖ. Seit einem Jahr gibt es die Bienenwanderbörse. Über die Online-Plattform werden Flächenbesitzer wie Bauern, Gemeinden und Unternehmen mit Imkern vernetzt, Flächen für Bienenweiden und Wanderstandplätze für Bienenvölker vermittelt.

Die Bienenwanderbörse verbindet Bienenvölker und landwirtschaftliche Kulturen. (Foto: Bienenzentrum OÖ)

Die Idee für die Bienenwanderbörse ist einfach: Bauern oder andere Flächeneigentümer wie Gemeinden oder Unternehmen bieten ihre Ackerkulturen, Wiesen, Brachflächen, Obstgärten oder Wälder als Bienenweiden an, Imker können nach passenden Wanderstandplätzen für ihre Bienenvölker suchen. Bienen und Biodiversität werden gefördert, gleichzeitig wird die landwirtschaftliche Produktivität gesteigert.

Gestartet wurde das Projekt in Niederösterreich, auf Initiative des Bienenzentrums OÖ wurde es auch nach Oberösterreich geholt. In Oberösterreich wurden 25 verschiedene Kulturen gemeldet. 74 Imker sowie Landbesitzer sind in der Datenbank registriert. „Wir sind stolz, diese Initiative von Niederösterreich auf Oberösterreich übergeleitet zu haben und freuen uns auf die zukünftigen Erfolge“, so Petra Haslgrübler, Leiterin des Bienenzentrums OÖ.

„Diese Plattform zeigt, dass wir durch Zusammenarbeit und den Schutz der Bienen nicht nur die Umwelt unterstützen, sondern auch nachhaltige Partnerschaften zwischen verschiedenen Akteuren aufbauen können“, freuen sich auch Landwirtschaftskammer OÖ-Präsident Franz Waldenberger und Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP).

Ein Team, das sich gefunden hat

Ein „Team“, dass sich in Oberösterreich gefunden hat, besteht aus dem Ohlsdorfer Imker Michael Orosz und Landwirt Jakob Lang aus Desselbrunn. „Die Bienenwanderbörse funktioniert für mich wunderbar. Trachtquellen wie Ackerkulturen, Streuobst, Wiesen und Wald sind übersichtlich dargestellt, Sperrgebiete sind auf der Landkarte eingezeichnet und die Abmachung mit meinem Landwirt Jakob Lang war schnell erledigt“, schildert Orosz.

„Ich habe meine Flächen schnell und einfach in die Plattform eingetragen und die erste Rückmeldung ließ nicht lange auf sich warten. Mit Michael Orosz bin ich gleich zu einer Einigung gekommen und jetzt haben wir erfreulicherweise wieder sechs Völker am Betrieb, die Michael fachmännisch betreut“, freut sich auch Lang über die Zusammenarbeit.


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