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Ö. 28.000 IT-Fachkräfte fehlen der österreichischen Wirtschaft laut Wirtschaftskammer aktuell. Dadurch würden rund 4,9 Milliarden Euro Wertschöpfung pro Jahr verloren gehen, Tendenz steigend.

Fehlende IT-Kräfte machen der Wirtschaft zu schaffen (Foto: REDPIXEL/stock.adobe.com)
Fehlende IT-Kräfte machen der Wirtschaft zu schaffen (Foto: REDPIXEL/stock.adobe.com)

Der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich spricht sich für eine grundlegende Reformierung des Informatikunterrichts an österreichischen Schulen aus. Dazu gehört die verstärkte Vermittlung von Informatikkenntnissen in der Schulausbildung bzw. die Forderung des Fachverbands nach zwei fixen Wochenstunden Informatikunterreicht in der AHS-Oberstufe. „Hiermit meinen wir ‚echten‘ Informatikunterricht, der sich mit Coding, Cybersicherheit und mehr beschäftigt“, sagt Martin Zandonella, Obmann-Stellvertreter im Fachverband UBIT. Als zweiten wichtigen Punkt sieht der Fachverband den konsequenten Ausbau der IT-Lehre. Aktuell sind mehr als 2.900 IT-Lehrlinge in 1.200 Betrieben in Ausbildung.

Abbrecherquoten bei Studien

Punkt drei: die Senkung der Studienabbrecher-Quoten in den relevanten Fächern. Während diese Quoten an den Unis bereits sinken, stagnieren sie an den Fachhochschulen. „Was wir dringend brauchen, ist ein Monitoring, um zu erfahren, warum Studierende ihr Studium abbrechen“, heißt es vom Fachverband.

Potential: Ältere Mitarbeiter und Frauen

IT-Experten, die demnächst in Pension gehen, aber weiterarbeiten wollen, im Job zu halten, ist für den Fachverband der vierte wichtige Punkt. Außerdem müsse man das Potential von Frauen in der IT heben: Lediglich ein Fünftel aller IT-Studienabschlüsse in den Studienjahren 2016/17 bis 2021/22 wurden von Frauen gemacht. Österreich lag im Vergleich der OECD-Länder 2021 mit einem durchschnittlichen Frauenanteil von 19,2 Prozent in den belegten IT-Studiengängen im hinteren Mittelfeld.


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