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Tageseltern in Oberösterreich: Neue Verordnung soll am Montag beschlossen werden

Tips LogoKarin Seyringer, 15.03.2024 15:05

OÖ/LINZ. In der kommenden Sitzung der Oö. Landesregierung am Montag, 18. März, wird die neue Oö. Tagesmütter- bzw. Tagesväter-Verordnung beschlossen. Die Verordnung sorge für mehr Sicherheit und Qualität für Kinder, mit einem neuen Finanzierungssystem werde das System nachhaltig abgesichert, der Landesbeitrag wird auch valorisiert.

  1 / 2   Eine neue Verordnung zum Tageseltern-System in Oberösterreich wird beschlossen. (Foto: akira_photo/stock.adobe.com)

„Unser gemeinsames Ziel ist es, Kinderland Nr. 1 zu werden. Es freut mich, dass wir mit besseren Rahmenbedingungen für die Tagesmütter und Tagesväter den nächsten Schritt gehen. Tagesmütter und Tagesväter sind ein wichtiger und ergänzender Bestandteil zum institutionellen Angebot der Kindergärten und Krabbelstuben in Oberösterreich. Mit der neuen Verordnung sorgen wir dafür, dass das auch in Zukunft so bleibt. Die Trägerorganisationen werden gestärkt und bei der Betreuung unserer Kinder wird für noch mehr Qualität gesorgt“, freut sich Bildungslandesrätin LH-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) über den kommenden Beschluss.

Rechtliche Verankerung der Qualitätsstandards

Eines der Ziele der neuen Verordnung: die Sicherung der bereits gelebten hohen Qualitätsstandards durch rechtliche Verankerung. Rechtlich verankert werden

  • Sprachniveau von mindestens B2
  • vorgeschriebene Erste-Hilfe-Kenntnisse
  • verpflichtender Kindernotfallkurs
  • Vorhandensein von Außenspielflächen für die Kinder

Neues Finanzierungssystem bringt Planbarkeit für die Vereine

Ebenfalls Bestandteil der Verordnung ist ein neues Finanzierungssystem sowie die von den Tageselternorganisationen unter anderem geforderte Valorisierung des Landesbeitrages.

Statt des bisherigen Systems der Abgangsdeckung ist künftig ein fixer Landesbeitrag vorgesehen. Auch die Förderzeitpunkte werden umgestellt. Künftig soll nicht mehr quartalsweise im Nachhinein gefördert werden, sondern auf Basis eines Referenzzeitraums in zwei Raten pro Jahr. Damit sollen die Tageselternorganisationen mehr Flexibilität bekommen, aber auch besser planen können.


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