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Ö/OÖ. Das Team der künftigen Bundesregierung steht. Aus Oberösterreich Teil davon sind Wolfgang Hattmannsdorfer und Claudia Plakolm, beide ÖVP, sowie Eva-Maria Holzleitner, SPÖ.

Eva-Maria Holzleitner, SPÖ, wird Frauen- und Wissenschaftsministerin. (Foto: Volker Weihbold)
  1 / 3   Eva-Maria Holzleitner, SPÖ, wird Frauen- und Wissenschaftsministerin. (Foto: Volker Weihbold)

Bei der ÖVP kam am Vormittag der Parteivorstand zusammen, um auch letzte Personalia abzusegnen. Im Anschluss wurde das Regierungsteam präsentiert, darunter zwei Oberösterreicher:

Der Linzer Wolfgang Hattmannsdorfer, bis letztes Jahr Integrations- und Sozial-Landesrat in Oberösterreich, seit Anfang des Jahres neuer Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, wird das Wirtschaftsressort samt Energie und Tourismus übernehmen.

Claudia Plakolm aus Walding (Bezirk Urfahr-Umgebung) bisherige Staatssekretärin für Jugend, Zivildienst und Digitalisierung, übernimmt als Ministerin das Ressort für Familie, Jugend, EU und Integration.

Auch lesen: Hattmannsdorfer und Plakolm ziehen für ÖVP in Bundesregierung ein

Mit Elisabeth Zehetner, Gründerin und Geschäftsführerin der Klima-Nichtregierungsorganisation „oecolution“, wird eine gebürtige Oberösterreicherin für die ÖVP Staatssekretärin für Wirtschaft, Energie und Start-ups.

Holzleitner wird Frauen- und Wissenschaftsministerin

Auch bei der SPÖ wurden am Freitag das Koalitionsabkommen mit ÖVP und NEOS und das Personal bestätigt. So ist nun fix, dass SP-Frauenchefin und stellvertretende Klubvorsitzende im Nationalrat, Eva Maria Holzleitner aus Pichl bei Wels Frauen- und Wissenschaftsministerin wird.

Die SPÖ Oberösterreich zeigt sich erfreut, dass mit Eva-Maria Holzleitner eine starke, feministische Oberösterreicherin in Zukunft für das wichtige Frauenministerium zuständig sein wird. „Als SPÖ OÖ sind wir uns sicher, dass Eva-Maria Holzleitner nach Persönlichkeiten wie Johanna Dohnal und Barbara Prammer die nächste sozialdemokratische Frauenministerin sein wird, die die Gleichberechtigung in Österreich maßgeblich vorantreiben wird,“ freut sich der geschäftsführender Parteivorsitzende Alois Stöger. „Sie ist zielstrebig und steht für entschlossene und progressive Frauenpolitik.“ 

Die Minister- und Staatssekretariats-Liste

Die künftige Bundesregierung von ÖVP, SPÖ und NEOS wird aus insgesamt 14 Ministerien bestehen. Dazu kommen sieben Staatssekretariate.

Für die ÖVP:  

  • Bundeskanzleramt: Christian Stocker
  • Inneres: Gerhard Karner
  • Wirtschaft, Energie und Tourismus: Wolfgang Hattmannsdorfer
  • Verteidigung: Klaudia Tanner
  • Jugend, Familie, Integration, EU: Claudia Plakolm
  • Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz: Norbert Totschnig 
  • Staatssekretariat Digitalisierung und Koordination: Alexander Pröll
  • Staatssekretariat Finanzen: Barbara Eibinger-Miedl
  • Staatssekretariat Wirtschaft, Energie und Tourismus: Elisabeth Zehetner

Für die SPÖ:

  • Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport: Andreas Babler, auch Vizekanzler
  • Finanzen: Markus Marterbauer
  • Justiz: Anna Sporrer
  • Frauen, Wissenschaft und Forschung: Eva-Maria Holzleitner
  • Verkehr, Innovation und Technologie: Peter Hanke
  • Soziales, Gesundheit: Korinna Schumann
  • Staatssekretariat Vizekanzleramt: Michaela Schmidt
  • Staatssekretariat Gesundheitsministerium: Ulrike Königsberger-Ludwig
  • Staatssekretariat Inneres/Staatsschutz: Jörg Leichtfried

Für die NEOS:

  • Europäische und internationale Angelegenheiten: Beate Meinl-Reisinger
  • Bildung: Christoph Wiederkehr 
  • Staatssekretariat Deregulierung: Josef Schellhorn

Bei den NEOS ist noch die Abstimmung in der Mitgliederversammlung zur Teilnahme an der Koalition ausständig, diese findet am Sonntag statt.


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