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"Fortschritt braucht Fairness" - Aschermittwoch mit der Sparkasse OÖ 

Tips LogoKarin Seyringer, 19.02.2026 15:40

OÖ/LINZ. Die Frage, wie wirtschaftlicher Erfolg und ethische Verantwortung heutzutage zusammengedacht werden können, stand im Mittelpunkt der traditionellen Aschermittwochsveranstaltung der Sparkasse OÖ in Linz. Unter dem Titel „Fortschritt braucht Fairness - wie gestalten wir soziale Gerechtigkeit neu?“ war dabei auch Politik- und Kommunikationswissenschaftler Peter Filzmaier zu Gast.

  1 / 3   Bei der traditionellen Aschermittwochsveranstaltung, v. l.: Keynote-Speaker Peter Filzmaier, Georg Emprechtinger (TEAM 7), Sparkasse OÖ-Generaldirektorin Stefanie Christina Huber, Bernd Ziegler (Katholischen Privatuniversität Linz) und Herbert Auer, Vorstandsvorsitzender der Anteilsverwaltung Sparkasse OÖ) (Foto: Sparkasse OÖ/W. Kerschbaummayr)

Die Sparkasse OÖ und ihre Mehrheitseigentümerin, die Anteilsverwaltung Sparkasse OÖ, luden gemeinsam mit der Katholischen Privatuniversität Linz wieder zur Aschermittwochsveranstaltung, rund 550 Gäste kamen in die Lösehalle der Tabakfabrik Linz.

Das zeige ein Thema am Puls der Zeit, freute sich Sparkasse OÖ-Generaldirektorin CEO & CFO Stefanie Christina Huber über die vielen Gäste. „Das zeigt, dass es wichtig ist, dass wir uns damit auseinandersetzen, wie wichtig es ist, andere Perspektiven einzunehmen, bewusst hinzusehen und Verantwortung zu übernehmen“, so Huber.

„Das Ziel des heutigen Abends ist, dass wir gemeinsam über diese Dinge nachdenken, die Position eines Andersdenkenden auch respektieren können, vielleicht die eigene Perspektive auch reflektieren und hinterfragen“, so auch Herbert Auer, Vorsitzender der Anteilsverwaltung in seiner Begrüßung.

„Jeder ist dafür und keiner tut was?“

Den zentralen Impuls setzte Peter Filzmaier mit seiner Keynote „Fairness, Fortschritt und Gerechtigkeit: Jeder ist dafür und keiner tut was?“.

Der Politik- und Kommunikationswissenschaftler beleuchtete dabei, warum das Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichem Anspruch und tatsächlichem Handeln so groß ist und welche Bedeutung Unternehmen und der Staat bei der Überbrückung dieser Lücke einnehmen. Er zeigte auf, dass nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg zunehmend davon abhängt, wie glaubwürdig Unternehmen Verantwortung übernehmen und Fairness im eigenen Handeln verankern.

„Fairness und Gerechtigkeit dürfen keine abstrakten Ideale sein. In der Theorie ist zwar jeder dafür, nur bleibt das im wirtschaftlichen Alltag häufig ein Lippenbekenntnis. Oft auch, weil man einfach nicht daran denkt. Fortschritt bedeutet jedoch, dass man Neuentwicklungen im Gewinninteresse mit fairen und gerechten Handlungsweisen verbindet“, unterstrich Filzmaier in seiner Keynote.

Podiumsdiskussion  

Im Anschluss diskutierten Filzmaier, Generaldirektorin Stefanie Christina Huber, der geschäftsführende Eigentümer von TEAM 7 Georg Emprechtinger und Bernd Ziegler von der Katholische Privatuniversität Linz über die Rolle der Wirtschaft als gesellschaftliche Gestaltungskraft. Durch den Abend und die Diskussion führte Moderatorin Ortrun Schandl.

Dabei wurden zentrale Fragen adressiert: Welche gesellschaftlichen Mechanismen beeinflussen faire Politikgestaltung? Welche Rahmenbedingungen braucht es, um nachhaltigen Fortschritt zu ermöglichen? Und wie gelingt es, ethische Prinzipien im täglichen Wirtschaften zu leben?

Stefanie Christina Huber betonte in der Diskussion, dass Banken und Unternehmen heute mehr denn je eine Vorbildfunktion innehaben: „Es liegt an uns, Wirtschaft so zu gestalten, dass sie für alle einen Mehrwert schafft. Fairness und Fortschritt sind kein Widerspruch – sie sind die Basis eines zukunftsfähigen Geschäftsmodells.“


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