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Tips Logo Online Redaktion, 22.04.2026 18:00

Ö. Der Fachkräftemangel auf der Schiene zwingt Österreichs Bahnunternehmen zum Handeln. Während die ÖBB bereits massiv in den Generationenwechsel investieren, geht nun auch die Westbahn in die Ausbildungsoffensive.

Blick aus dem Führerstand, dem Arbeitsplatz eines Lokführer (Foto: ÖBB/Parzer)
Blick aus dem Führerstand, dem Arbeitsplatz eines Lokführer (Foto: ÖBB/Parzer)

Die Westbahn bildet erstmals Triebfahrzeugführende im Rahmen einer Vollausbildung in der unternehmenseigenen Schulungseinrichtung aus. Der Start der zwölf- bis 16-monatigen Ausbildung ist zum 1. September 2026 geplant.

Mit diesem Schritt reagiert die Westbahn aktiv auf den steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Bahnsektor und schafft gleichzeitig neue Karrierechancen für motivierte Quereinsteiger.

Ausbildung ab 20 Jahren

Triebfahrzeugführer zu sein, erfordert höchste Konzentration, Verantwortungsbewusstsein und technisches Verständnis. Gesucht werden engagierte Persönlichkeiten mit abgeschlossener Ausbildung (Lehre oder Matura), ausgezeichneten Deutschkenntnissen sowie der Bereitschaft, eine anspruchsvolle und verantwortungsvolle Tätigkeit zu übernehmen. Das Mindestalter für die Abschlussprüfung beträgt 21 Jahre, ein Einstieg in die Ausbildung ist bereits ab 20 Jahren möglich. Die Auszubildenden erhalten während der Ausbildungsdauer finanzielle Unterstützung.

Auch ÖBB suchen

Auch die ÖBB suchen wegen des Generationenwandels Personal. Im Bereich der Lokführer ist der Bedarf an Neuaufnahmen besonders hoch, da zusätzlich zum Ausgleich der Pensionierungen eine Aufstockung der Mannschaft erfolgen soll. Die bezahlte Ausbildung gliedert sich in Theorieeinheiten und Training am Fahrsimulator und später unter Anleitung im echten Fahrbetrieb. Nach 52 intensiven Wochen und bestandener Prüfung dürfen die fertigen Lokführer selbstständig am Führerstand Platz nehmen und die Verantwortung für Reisende und Güter übernehmen.

Nach erfolgreich durchlaufener Ausbildung ist der zukünftige Dienstort üblicherweise in der Region oder in dem Bundesland, für welches man sich beworben hat. Um sich das umfassende Wissen anzueignen, sind technisches Interesse und Lernbereitschaft besonders wichtig.


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