Hellweg Österreich beantragt Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung
Ö/LINZ/BEZIRK. Hellweg Die Profi-Baumärkte GmbH in Österreich hat am Landesgericht Linz ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt, nachdem die Hellweg-Gruppe am 16. Juni in Deutschland analoge Verfahren initiiert hat. Der Geschäftsbetrieb laufe uneingeschränkt weiter, teilt das Unternehmen in einer Aussendung mit.

Begründet wird das Sanierungsverfahren mit Herausforderungen der Branche: Das Unternehmen sehe sich mit den Auswirkungen einer zurückhaltenden Konsumnachfrage, weltweiter Krisenentwicklungen sowie Belastungen entlang der Lieferketten konfrontiert. Hinzu würden steigende Miet- und Betriebskosten kommen.
Zwei Standorte in OÖ
Hellweg betreibt in Österreich sechs Bau- und Gartenmärkte mit 165 Beschäftigten, darunter zwei in Oberösterreich (Kirchdorf an der Krems und Ried im Innkreis). „Der Geschäftsbetrieb soll im Sanierungsverfahren uneingeschränkt fortgeführt werden, ein vom Gericht zu bestellender Sanierungsverwalter wird das Verfahren überwachen und die Gläubigerinteressen wahren“, teilt das Unternehmen mit. „Das Unternehmen möchte die Eigenverwaltung nutzen, um Hellweg aus eigener Kraft geordnet und zukunftsfähig neu aufzustellen.“
Die Beschäftigten wurden am Montag über die Lage informiert, man werde „frühzeitig und transparent auf dem Laufenden halten.“ Kundenkarten, Rabatte und laufende Aktionen behalten ihre Gültigkeit.


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