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OÖ/LINZ. Die Wiener Städtische ist in Oberösterreich mit einem starken ersten Quartal ins Jahr 2026 gestartet. Besonders die Nachfrage nach privater Gesundheits- und Altersvorsorge steigt weiter. Gleichzeitig nehmen Unwetterschäden zu.

Landesdirektor Klaus Riener (l.) und Vorstandschef Ralph Müller (Foto: Ing. Mag. Richard Haidinger)
Landesdirektor Klaus Riener (l.) und Vorstandschef Ralph Müller (Foto: Ing. Mag. Richard Haidinger)

Die Wiener Städtische Versicherung ist in Oberösterreich mit einem deutlichen Plus ins Jahr 2026 gestartet. Das Unternehmen verzeichnete in den ersten drei Monaten Prämieneinnahmen von insgesamt 166,5 Millionen Euro. Zuwächse gab es in allen Versicherungssparten. Besonders stark entwickelten sich die Krankenversicherung mit einem Plus von sieben Prozent sowie die Schaden- und Unfallversicherung mit einem Plus von sechs Prozent. Auch die Lebensversicherung legte um 2,7 Prozent zu.

„Mit unserem Jahresauftakt können wir – trotz weiterhin herausfordernder Rahmenbedingungen – sehr zufrieden sein. Unser Wachstumskurs bleibt stabil und wird von einer starken Entwicklung in allen Bereichen getragen. Gerade in schwierigen Zeiten wünschen sich Menschen Orientierung und Sicherheit“, so Landesdirektor Klaus Riener.

Altersvorsorge gewinnt an Bedeutung

Vor allem die private Altersvorsorge wird nach Angaben der Versicherung stärker nachgefragt. Besonders hybride und fondsgebundene Lebensversicherungen gewinnen an Bedeutung. Hintergrund sind die Diskussionen über das staatliche Pensionssystem sowie der Wunsch vieler Menschen, ihren Lebensstandard auch im Alter sichern zu können.

„Wir sehen es als unsere Aufgabe, breite Bevölkerungsschichten noch stärker für dieses Thema zu sensibilisieren. Denn die Lebensversicherung hat ein klares Alleinstellungsmerkmal: Sie zahlt als einziges Vorsorgeprodukt am Markt eine garantierte monatliche private Rente bis zum Lebensende“, so Riener. Auch im Gesundheitsbereich beobachtet die Wiener Städtische ein wachsendes Interesse an privater Vorsorge.

Mehr Schäden durch Unwetter

Mit der steigenden Nachfrage nach Versicherungen bleiben auch die Auszahlungen auf hohem Niveau. Im ersten Quartal 2026 zahlte die Wiener Städtische in Oberösterreich rund 107 Millionen Euro an Versicherungsleistungen aus – das entspricht etwa 1,7 Millionen Euro pro Arbeitstag. Einen spürbaren Anstieg der Leistungen gab es in den ersten drei Monaten auch aufgrund von Sturm und Schneedruck. Zudem stiegen in Kfz- und Krankenversicherung stiegen die Leistungen.

„Wir gehen aus heutiger Sicht von einem weiterhin hohen Leistungsniveau aus – nicht zuletzt, weil der demografische Wandel den Bedarf an Leistungen weiter steigen lässt“, erklärt Riener.

Aktuell sind in Oberösterreich 329 Mitarbeiter tätig, 259 davon im Versicherungsvertrieb, zudem bildet das Unternehmen 18 Lehrlinge aus. Der Personalstand soll weiter ausgebaut werden.


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