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OÖ/LINZ. Mit 1. Juli sind die Einstiegsgehälter in der Elementarpädagogik in Oberösterreich gestiegen. Aktuell zählt das Bundesland eine Rekordzahl an Beschäftigten in der Kinderbildung und -betreuung.

 (Foto: annanahabed/stock.adobe.com)
(Foto: annanahabed/stock.adobe.com)

Das Einstiegsgehalt in der Elementarpädagogik erhöhte sich um rund 110 Euro auf 3.431,20 Euro brutto monatlich. Pädagogische Assistenzkräfte erhalten um rund 85 Euro mehr und starten mit 2.716,30 Euro brutto.

Nach Angaben des Landes zählt Oberösterreich bereits jetzt bundesweit zu den Spitzenreitern bei den Einstiegsgehältern in der Kinderbildung. Mit der neuerlichen Anhebung sollen die Berufe weiter an Attraktivität gewinnen.

„Wer Kinder in ihren ersten Lebensjahren begleitet, übernimmt eine große Verantwortung. Das muss sich auch in einer entsprechenden Entlohnung widerspiegeln. Die neuerliche Erhöhung ist daher nicht nur eine finanzielle Maßnahme, sondern vor allem ein Ausdruck unserer Anerkennung für die tägliche Arbeit in unseren Kinderbildungseinrichtungen“, so LH-Stellvertreterin Bildungs-Landesrätin Christine Haberlander (ÖVP).

Rekordzahl an Beschäftigten

Sie verweist auch auf die gesetzten Maßnahmen im Rahmen des vor drei Jahren beschlossenen Kinderland-Pakets – darunter Gehaltsverbesserungen, bessere Rahmenbedingungen und schrittweise Reduktion der Gruppengrößen. Innerhalb der letzten drei Jahre ist der Personalstand um 2.257 Beschäftigten gestiegen, das sind rund 20 Prozent. Aktuell sind 13.565 Personen in der Betreuung der Kinder in OÖ beschäftigt – im Zehnjahresvergleich ein Plus von 4.318.


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