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OÖ. Sparen klingt in der Theorie oft einfacher, als es im Alltag ist. Tipps dazu gibt es zahlreiche, darunter die 50/30/20-Regel und die regelmäßige Überprüfung der laufenden Ausgaben.

Die 50/30/20-Regel sieht 20 Prozent fürs Sparen vor. (Foto: Brian Jackson/stock.adobe.com)
Die 50/30/20-Regel sieht 20 Prozent fürs Sparen vor. (Foto: Brian Jackson/stock.adobe.com)

Fünf Coffees to go pro Woche sind etwa 900 Euro im Jahr, zwei Mittagessen zu je 25 Euro pro Woche rund 2.600 Euro: So schnell schießen kleine Ausgaben im Alltag in die Höhe und belasten die Geldbörse. Kaffee zu Hause kochen statt Coffee to go, auf Rabatt-Aktionen setzen, auf Lieferservice verzichten, Restaurants nur zu besonderen Anlässen besuchen oder Online- und Impuls-Shopping vermeiden spart Geld. Auch Mittagessen für die Arbeit zu Hause vorkochen oder Öffis statt Taxi oder Uber nutzen schont die Geldbörse.

Kostenüberblick verschaffen

Um bei der Strom- oder Gasrechnung zu sparen, ist ein Vergleich mithilfe eines Tarifkalkulators, etwa auf der Website www.e-control.at, nützlich. Auch Spritpreise können auf digitalen Plattformen wie www.spritpreisrechner.at verglichen werden. Generell lohnt sich ein Blick auf die laufenden Kosten mithilfe einer Ausgabenliste. Optimierungsmöglichkeiten gibt es laut Tarifvergleichsportal „durchblicker“ auch bei Kreditkosten oder bei Versicherungskosten. Auch Nachverhandeln beim Versicherungsvertreter oder bei der Bank kann Kosten senken.

Einkaufsliste schreiben

Um beim Einkaufen weniger Geld auszugeben, kann es helfen, eine Einkaufsliste zu schreiben, nicht hungrig einkaufen zu gehen sowie Diskonter oder Initiativen gegen Lebensmittelverschwendung zu nutzen. Preise vergleichen, Angebote finden und günstiger einkaufen kann man laut Arbeiterkammer OÖ unter anderem mit der Preisrunter-App. Beim Online-Shopping empfiehlt sich ein monatliches Budget. Um eine zusätzliche Hürde beim Einkauf zu schaffen, sollten Bezahldaten nicht automatisch gespeichert werden.

Tipp 50/30/20-Regel

Laut der 50/30/20-Regel sollten 50 Prozent des Einkommens für Notwendigkeiten wie Miete, Nahrungsmittel und Rechnungen verwendet werden, 30 Prozent für persönliche Vorlieben wie Unterhaltung, Restaurants oder Shopping und 20 Prozent fürs Sparen beziehungsweise für finanzielle Ziele.


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