18 Schulklassen beim Forum junge Demokratie im Oö. Landtag
OÖ/LINZ/BEZIRK. Demokratie und Mitbestimmung standen im Mittelpunkt der Workshopwoche „Forum junge Demokratie“ in Linz. 18 Oberstufenklassen aus ganz Oberösterreich kamen auf Einladung des Oö. Landtages ins Landhaus.

Von Montag, 12., bis Freitag, 16. Oktober, beschäftigen sich die Jugendlichen mit demokratischen Grundlagen und den Abläufen im Landtag. Außerdem diskutieren sie ihre Anliegen und Fragen mit jeweils drei Landtagsabgeordneten.
„Durch die Begegnung und das Gespräch wird Politik lebendig. Im Austausch mit den Abgeordneten erfährt unsere Jugend aus erster Hand, wie Demokratie in Oberösterreich funktioniert, wie man zu Kompromissen und Lösungen kommt. Es freut mich jedes Jahr wieder, wenn das Landhaus voller Jugendlichen ist und wir die verfügbaren Plätze sogar doppelt belegen könnten. Mein großer Dank gilt den engagierten Pädagoginnen und Pädagogen, die Demokratie im Unterricht verankern“, so Landtagspräsident Max Hiegelsberger (ÖVP).
Einblicke in die Arbeit des Landtags
Das Angebot soll das Verständnis für politische Entscheidungsprozesse fördern und junge Menschen zur Beteiligung anregen. Die Vorbereitung beginnt bereits im Unterricht: Die Klassen erarbeiten vor ihrem Besuch Fragen zu Themen, die sie interessieren.
An Lernstationen beschäftigen sich die Schüler dann unter anderem mit den Bestandteilen einer funktionierenden Demokratie und dem typischen Wochenablauf eines Abgeordneten. Der Workshop erläutert außerdem die Arbeit im Landtag und in den Ausschüssen sowie den Weg zu einem Landtagsbeschluss.
Eine Führung durch den Landtag und die Dokumentation des Workshops in einem Video ergänzen das Programm. In den Gesprächen mit den Abgeordneten stehen etwa öffentlicher Verkehr, Jobs der Zukunft und Bürgerbeteiligung zur Diskussion.
„Demokratie ist nicht selbstverständlich, sondern muss von jeder Generation wieder neu erarbeitet und verteidigt werden. Wir wollen mit Formaten wie dem Forum eine Basis legen und junge Menschen zum Mitgestalten anregen“, so Hiegelsberger.








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