Rotes Kreuz führte Großübung durch
OSTERMIETHING/OÖ. Das Rote Kreuz führte den Zugskommandanten-Kurs (Führungskräfteausbildung 2) heuer in Ostermiething durch. Dabei wurden die 23 Teilnehmer aus den Bezirken Braunau, Ried, Schärding, Vöcklabruck und Wels zur großen Übung mit insgesamt sieben Szenarien alarmiert.

Als Hauptszenario wurde eine Hochwassersituation in der Ettenau angenommen. Um für Evakuierungen vorbereitet zu sein, sollte in der Neuen Mittelschule Ostermiething ein Notquartier für 30 Personen errichtet werden.
Notquartier errichten
Dies war der Startschuss für die Übung. Die Kursteilnehmer mussten innerhalb kurzer Zeit das Notquartier planen, alle benötigten Materialien nach Ostermiething transportieren und die Infrastruktur in der Neuen Mittelschule aufbauen. Rund um das Hauptszenario gab es sieben kleinere Szenarien wie die Rettung von durch das Hochwasser eingeschlossenen Personen mittels Feuerwehrbooten, die Rettung von drei Schaulustigen, die eine steile Böschung hinabgestürzt waren in Zusammenarbeit mit den Feuerwehr-Höhenrettern Braunau sowie ein Szenario in Zusammenarbeit mit der Polizei. Daneben mussten die Teilnehmer noch „echte“ Einsätze dazwischenschieben.
Gebäudeeinsturz mit 30 Verletzten
Das letzte Szenario, ein Gebäudeeinsturz mit über 30 Verletzten, konnte um 22 Uhr beendet werden. An der Übung nahmen neben den 23 Teilnehmern des Kurses mit elf Rot-Kreuz-Fahrzeugen ein Rot-Kreuz Notarzt und 25 Rot-Kreuz Organisationshelfer, 45 Figuranten, 20 Kollegen der FF Ostermiething und sieben Kollegen der FF Wildshut mit gesamt 8 Fahrzeugen und zwei Booten, vier Kollegen der FF-Höhenretter Braunau sowie sechs Polizisten teil.


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