Zwölf Tage bei der WM im Einsatz
OTTENSHEIM. Gerald Roth, Bezirksrettungskommandant und Bezirksgeschäftsleiter des Roten Kreuzes, zog Bilanz über den Einsatz seiner Mitarbeiter bei der Ruder-WM.

Zwölf Tage lang waren die Mitarbeiter des Roten Kreuzes bei der Ruder-WM in Ottensheim im Einsatz. Insgesamt 300 Dienste galt es zu besetzen, ein Dienst konnte bis zu 14 Stunden dauern. Dabei wurden die etwa 4.000 Stunden an Arbeit zu einem überwiegenden Teil freiwillig absolviert. Rund 95 Prozent der Mitarbeiter waren laut Roth Freiwillige aus mehreren Bezirken. Pro Tag waren zwischen neun und 26 Personen vor Ort, davon zwei Ärzte, meist ein Notfallsanitäter und ein bis zwei Mitarbeiter von der Krisenintervention. „Meine Mitarbeiter waren extrem fleißig und haben da wirklich extrem gut zusammengeholfen“, zeigt sich Roth zufrieden.
142 Versorgungen
Während kleinere Versorgungen wie Pflaster an den fünf bis sechs Posten erledigt wurden, wurden ernstere Fälle in das Medical Center – der Zentrale vor Ort – gebracht. Dies betraf 142 Menschen. Nur zwei dieser mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die meisten Fälle waren mit 33 Betroffenen interne Erkrankungen, gleich danach folgten Insektenstiche.


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