Pendlerverkehr - Eisenbahnbrücke: „Erfreulich, aber es braucht noch mehr“
LINZ/URFAHR-UMGEBUNG. Pendlersprecher Nationalratsabgeordneter Michael Hammer und Landtagsabgeordneter Josef Rathgeb begrüßen die Verkehrsmaßnahmen zum Abriss der Eisenbahnbrücke großteils – weisen aber auf weitere nötige Schritte hin.

Erfreulich sei, so die Pendlersprecher, dass nun im Zuge des bevorstehenden Dilemmas langjährige Forderungen der Pendlerallianz umgesetzt werden. Dies betreffe Maßnahmen in der Rudolfstraße sowie die Schrankenöffnung Obere Donaustraße von 5 auf 8 Uhr. „Dass hier Maßnahmen gesetzt werden, freut uns, es stellt sich allerdings die Frage, warum man dies seitens Linz nicht schon in den letzten Jahren umgesetzt hat. Vor allem die Schrankenöffnung war absolutes Tabu“, sagt Hammer. „Wir werden uns diese Maßnahmen nun genau ansehen, glauben aber, dass es hier weitere Schritte braucht“, sagt Rathgeb.
Schrankenöffnung positiv für Pendler
Vor allem das Halte- und Parkverbot stadteinwärts und auch die Schrankenöffnungszeit solle zumindest bis 8.30 Uhr reichen, weil zu dieser Zeit noch sehr starke Verkehrsbewegungen seien. „Diese Verschiebung bis 8.30 wurde ja bereits einmal versucht und hat Verbesserungen gebracht, allerdings gab es dann Probleme um 6 Uhr weil erst 6.30 geöffnet wurde“, sind sich die Pendlersprecher einig. Eines fehle im Linzer Konzept noch zur Gänze: die Umsetzung von Park&Ride-Flächen und eine Anbindung an das städtische Verkehrsnetz. „Wir erneuern hier unsere dringende Forderung nach Errichtung einer Park&Ride-Anlage bei der Lederfabrik und im Bereich Plesching, u. a. durch Öffnung der Seenparkplätze. Hier ist dringender Handlungsbedarf“, so Hammer und Rathgeb.
HIER die Verkehrsmaßnahmen im Detail.


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