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Die Ottnanger Schauspieler erwecken die Figuren zum Leben.**** Fotos: Mosaik Bühne
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OTTNANG. Mit dem bayrischen Kultstück „Die Grattleroper“ feierte die Mosaik Bühne Ottnang (vormals Volksbühne) Premiere im Pfarrzentrum St. Stephanus.    Der Sohn der armen Familie Fischlechner wird beim Wildern erschossen und die Schuld wird von den „Oberen“ dem „Schlawaken Pasolini“ in die Schuhe geschoben. Die Handlung der Grattleroper ist durchaus sozialkritisch.    Dass die Kleinhäuslergeschichte mit Gesang (die mit einer Oper gar nichts zu tun hat) so abwechslungsreich anzuschauen ist, liegt auch an der Musik: Tango, Bossanova, Blues, Walzer, Ballade - von allem ist etwas zu hören. Für das vierköpfige Bühnenorchester der Mosaik Bühne zeichnet Johannes Hirsch verantwortlich.     Auch wenn die Ottnanger Schauspieler in der intensiven Probenphase keine perfekten Sänger wurden - genau die Brüchigkeit und Unperfektheit macht die Figuren des Stücks so lebendig und glaubhaft. Hubert Lagler als Regisseur hat es verstanden, gemeinsam mit den Darstellern eine Bühnenpräsenz und Wahrhaftigkeit der dargestellten Lebensschicksale zu erarbeiten.    Das Publikum dankte es mit tosendem Applaus und eine Zeile aus dem letzten Lied brachte den Lebensmut und Hoffnung der armen Leute (Grattler) auf den Punkt: „Ma muaß scho schaun, wo ma bleibt!“   Wegen des großen Andrangs beim Kartenvorverkauf gibt es drei Zusatztermine:   Freitag, 20. März, 20 Uhr Samstag, 21. März, 20 Uhr Sonntag, 22. März, 18 Uhr   Kartenreservierung unter www.mosaikbuehne.at und unter 0680/3028662.  

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