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OTTNANG. Seit drei Jahren wird das alte Ostergrab eines unbekannten Tiroler Künstlers aus dem 19. Jahrhundert am Karfreitag in der Pfarrkirche Bruckmühl aufgestellt. 

Das Hl. Grab wird nach der Liturgie am Karfreitag in der Antoniuskapelle aufgestellt. Sie kann bis zum „Weißen Sonntag“ besichtigt werden. Foto: Manfred Preimesberger

Bis zum Jahr 1992 wirkten Franziskaner der Tiroler Provinz im ehemaligen Kloster Bruckmühl. Sie brachten das Grab nach Oberösterreich. Es beinhaltet Brettfiguren, die bemalt sind – den Leichnam Jesu, Maria und Johannes, Maria Magdalena und die „andere“ Maria, zwei römische Soldaten, die Propheten Jesaia und Jeremia, trauernde Engel und Schrifttafeln. Am Karfreitag, 19. April, wird die feierliche Liturgie vor dem Hl. Grab gestaltet. Der Kirchenchor der Pfarre wirkt mit Chorwerken von Hermann Kronsteiner, Anton Bruckner und anderen sowie alpenländischen Passionsliedern mit.


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