Minimale Verschwendung
Pasching. Ressourcen möglichst effizient einzusetzen ist kein aktuelles Thema. Erfolgreiche Unternehmen – wie die Trumpf Maschinen Austria GmbH – betrachten relevante Faktoren wie Strom, Material, Arbeitskraft oder Flächenbedarf aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen eigentlich schon immer. Davon konnten sich Vertreter der Wirtschaftskammer bei einem Besuch überzeugen.

„Mit jeder Tonne Stahl, die wir beim Bau unserer Maschinen einsparen, reduzieren wir auch das anfallende Kohlenstoffdioxid. Zudem reduzieren wir die Stückkosten. So werden wir konkurrenzfähiger und helfen gleichzeitig der Umwelt“, erklärt Geschäftsführer Armin Rau. Arbeitsprozesse werden im Unternehmen ebenso optimiert – das erhöht die Wertschöpfung und hilft, die Arbeitszeit bestmöglich einzusetzen.
Kreative Lösungen sind im Wettbewerb gefragt
Doch auch unerwartete Lösungen sind gefragt. Rau: „Unser von der Behörde vorgeschriebenes Sprinklerbecken mit einem Wasservolumen von 500.000 Liter nutzen wir als Klimaregler. In der Nacht – bei niedrigen Temperaturen und günstigeren Strompreisen – wird es mit Kälte „aufgeladen“. Am Tag wird die gespeicherte Kälte dann wieder entnommen. So nützen wir Vorhandenes mit Kreativität und Einfallsreichtum bestens.“


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