Pasching gegen Shuttle-Bus
PASCHING. Die Gemeinde Pasching beschloss kürzlich einstimmig eine Resolution gegen den sogenannten Shuttle-Bus PlusCity, mittlerweile Linie 625a benannt.

Überraschend wurde eine neue Busverbindung durch Langholzfeld eingerichtet. „Wir bemühen uns, Langholzfeld verkehrsberuhigt zu gestalten, schaffen dazu einen neuen Ortsplatz und sind daher mit dieser zusätzlichen Busverbindung nicht einverstanden“, erklärt Vizebürgermeister Werner Ebenbichler (SPÖ), der auch Verständnis für die berechtigten Sorgen der Bewohner des Siedlungsgebietes Langholzfeld hat. Im Gemeinderat vergangene Woche wurde mittels einer Resolution die sofortige Einstellung dieser neuen Busverbindung gefordert. Es sei nicht einzusehen dass dieser Bus im 7,5-Minuten-Takt die Adalbert-Stifter-Straße in Langholzfeld durchfährt, in einer Straße mit bestehendem Durchfahrtsverbot im ohnedies stark belasteten Siedlungsgebiet Langholzfeld.
„Keine Konzession für Shuttle-Bus“
„Um die Sicherheit und die Gesundheit der Bewohner zu unterstützen wurde schon vor Jahren eine Fahrbahnverengung in der Adalbert-Stifter-Straße errichtet, damit es zu einer Einschränkung der sich durch Langholzfeld wälzenden Blechlawine kam. Außerdem könnte diese Verbindung vom Stadtfriedhof zur PlusCity auch über die Trauner Kreuzung geführt werden; damit würde die starke Beeinträchtigung und Belastung des Siedlungsgebietes Langholzfeld reduziert werden und könnte zugleich mit Anbindung an die RegioTram der öffentliche Nahverkehr gestärkt werden“, so Ebenbichler. Zudem sei festzustellen, dass dieser neuen Verbindung zwischen Stadtfriedhof und PlusCity derzeit eine Konzession für den Betrieb bzw. eine Genehmigung von Haltestellen fehlt. „Da es somit keine die rechtliche Voraussetzung für den Betrieb gibt, ist dieser umgehend einzustellen“, fordert Ebenbichler.


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