Bürger protestieren gegen Haltestellenschließung
PAUDORF/FURTH. Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember sollen die Züge auf der Strecke Krems–St. Pölten nicht mehr in Meidling und Klein-Wien halten. Bürger aus Meidling protestieren gegen diese Pläne. Der Verkehrsverbund Ostregion (VOR) kündigt eine Ersatzlösung an.

Mit dem Fahrplanwechsel werden in der Region Krems deutlich mehr Züge verkehren. Um diese Verbesserungen fahrplantechnisch zu erreichen ist es jedoch notwendig, wenig frequentierte Haltestellen zu schließen. Dies bedeutet das Aus für die Bedarfshaltestellen Meidling im Tal (Gemeinde Paudorf) und Klein-Wien (Gemeinde Furth bei Göttweig).
In Meidling im Tal regt sich nun der Widerstand, zahlreiche Bürger protestierten beim Fahrplandialog in Krems-Stein gegen die Schließungspläne. Der Organisator der Protestbewegung, Helmut Löser, spricht von einer „katastrophalen Verschlechterung für Meidling“. Er und mehrere andere Demonstrationsteilnehmer befürchten, dass es ihnen ohne Auto künftig nicht mehr möglich sein wird zum Arzt oder zum Einkaufen zu gelangen.
Der VOR kündigt bereits an, dass es für die beiden Bedarfshaltestellen eine alternative Buslösung, beispielsweise in Form von Anrufsammeltaxis, geben soll. Konkrete Details stehen jedoch noch nicht fest. Helmut Löser zufolge wollen die Bürger solange weiter um ihre Bedarfshaltestelle kämpfen, bis es eine fixe Zusage für einen entsprechenden Zubringerdienst gibt.


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