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PEILSTEIN/HAUZENBERG. Die Europamittelschule Peilstein und die Sportmittelschule Hauzenberg treten beim Lese-Ländermatch gegeneinander an. Dabei steht aber nicht das Konkurrenzdenken im Vordergrund, sondern Lesefreude und Steigerung der Leseleistung. Am Ende sollen alle Sieger sein. 

Die erfolgreichen Vorleser der NEMSP Peilstein beim Wettbewerb in Hauzenberg (v.l.): Tim Wurm, Maximilian Nader, Siegerin Julia Schneeberger, Anya Wiesinger

Das grenzüberschreitende, von der EU geförderte Leseprojekt startete bereits im Oktober mit einem Lesetest zwecks Lesestands-Erhebung an beiden Schulen. Übers Jahr erfolgen nun Leseanimationen, Lesetrainings und gemeinsame Treffen. Gegen Schulschluss wird es wiederum eine Vergleichsmessung geben. 

Vorlese-Wettbewerb

Zur offiziellen Projekteröffnung reisten die zwei ersten Klassen der Europaschule Peilstein nach Hauzenberg. Dort fand anlässlich der Büchereieröffnung auch ein Vorlesewettbewerb statt. Vier Schüler jeder Schule (nach interner Vorauswahl) stellten sich einer gestrengen Jury.

Das Wecken der Lesefreude und die Steigerung der individuellen Leseleistung gemeinsam mit Alterskollegen aus dem benachbarten Bayern sind die Ziele dieses Projektes. „Aus dem Leseländermatch sollen letzten Endes lauter Sieger hervorgehen“, betont Peilsteins NMS-Direktor Franz Saxinger und ergänzt: „Ein weiterer wichtiger Aspekt ist für die Lehrer beider Schulen das Kennenlernen und der Vergleich der Lesekonzepte.“


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