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PEILSTEIN. Noch in dieser Legislaturperiode wird mit dem Bau der Umfahrung Peilstein begonnen. Das sagte Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner bei seinem Besuch im Bezirk zu.  

  1 / 2   Die Engstellen im Ortszentrum und die Steigung bis zu zwölf Prozent machen eine Umfahrung von Peilstein notwendig. Plan: Land OÖ

Nach Bewertung der Verkehrssituation nach objektiven Punkten wurde die absolute Notwendigkeit für eine Umfahrung festgestellt. Jetzt geht es um die nötigen Finanzmittel. Rund 10 Millionen Euro sind für  die Straße notwendig, die in die mittelfristige Planung aufgenommen wurde. „In den nächsten zwei Jahren wird das Projekt zur Baureife gebracht; auch die Dokumentation der Pestgräber wird in dieser Zeit erfolgen. 2019 oder 2020 können wir mit dem Bau beginnen“, ist Günther Steinkellner (FPÖ) zuversichtlich.

Die Umfahrung besteht aus zwei Abschnitten, die wenn möglich aber in einem Zug gebaut werden sollen. Als erster Abschnitt ist die Verlegung der B38 im Norden des Ortskerns vorgesehen; im zweiten Abschnitt wird die Straße an den Rand des Hehenberger-Betriebsareals verlegt und mittels Kreisverkehr an die B38 angebunden.

Erneute Beurteilung der Grillkreuzung

Noch warten heißt es für den Kreisverkehr bei der Grillkreuzung (Gemeinde Oepping). Steinkellner informiert: „Bis zum Sommer wird auch für Kreisverkehre ein objektiviertes Modell ausgearbeitet, mit diesem werden wir uns die Kreuzung nochmal anschauen und dann entscheiden. Nach derzeitiger Stellungnahme der Sachverständigen ist ein Kreisverkehr nicht notwendig.“ Kurzfristig werde man aber eine 70er-Beschränkung überlegen.

Die Initiative „Pro Kreisverkehr Grillkreuzung“ sammelt indes weiter fleißig Unterschriften, auch via Facebook, wo es bereits rund 780 Unterstützer gibt.


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