Schuldspruch für Lenker nach Unfalltod eines Pergers
BEZIRK PERG/NÖ. Nach dem tödlichen Verkehrsunfall in Ardagger (Bezirk Amstetten, Niederösterreich), bei dem ein 63-Jähriger aus dem Bezirk Perg ums Leben kam, liegt nun ein Urteil vor. Der angeklagte Lenker wurde am Landesgericht St. Pölten wegen grob fahrlässiger Tötung zu insgesamt 16 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Fünf Monate der Strafe wurden unbedingt ausgesprochen. Die weiteren elf Monate wurden unter Festsetzung einer Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehen. Darüber hinaus wurden Geschädigten insgesamt rund 6.500 Euro zugesprochen. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Angeklagte erbaten Bedenkzeit.
Angeklagter befreite sich selbst aus Fahrzeug
Bei dem Unfall war der damals 40-jährige Lenker, ebenfalls aus dem Bezirk Perg, laut Polizei mit seinem Kleinlastkraftwagen auf der B1 in Ardagger auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort stieß er frontal mit dem Auto des 63-Jährigen zusammen. Der Lenker des Kleinlastkraftwagens war laut Polizei alkoholisiert.
Während sich der 40-Jährige selbst aus seinem Fahrzeug befreien konnte und mit Verletzungen unbestimmten Grades überlebte, musste der 63-Jährige von der Feuerwehr aus seinem Wagen gerettet werden. Die Notärzte konnten nur noch seinen Tod feststellen








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