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PERG. Prädikat: Absolut sehenswert! Tosender Applaus, viel Lachen, Verwirrungen, aber auch nachdenkliche Momente, das alles beinhaltet die Komödie „37 Ansichtskarten“. Sie feierte am 1. Juli im Kulturhof Perg fulminante Premiere.

Die durchaus schräge Familie ist in Perg auf der Suche nach der Realität. (Foto: mai)
Die durchaus schräge Familie ist in Perg auf der Suche nach der Realität. (Foto: mai)

Eines vorweg: Bis einschließlich 14. August gibt es ausreichend Spieltermine, sodass sich jeder von dem Theaterstück überzeugen kann. Nach achtjähriger Europareise kommt der Sohn nach Hause und trifft auf seine absolut schräge und verwirrte Familie. Mit Bedauern stellt er fest, dass sie noch verrückter sind als damals vor acht Jahren. Vor allem seine Verlobte kriegt das zu spüren, nachdem sie immer wieder mit dem Dienstmädchen verwechselt wird. Aber es wird noch schräger: Die totgesagte Großmutter ist nicht tot, sondern lebt in einer kleinen Kammer neben der Küche. Der todkranke Vater golft in der Nacht und die Tante bäckt und betreibt eine Hotline für Telefonsex. Und dann gibt es noch einen Elch, eine explodierende Toilette und einen ebenso totgeglaubten Hund. Und nicht zu vergessen: Ein Haus das sich setzt – oder sinkt es doch?

Danke sagen

Am 16. Juli wird für all jene gespielt, die während der Coronazeit außergewöhnliches geleistet haben. Bisher mit an Bord ist die Stadt Perg, Bürgermeister Toni Froschauer, Optik Kroboth und der Steuerberater Pfeiffer. Sie haben bereits verschiedene Pakete gekauft und können bis zu 20 Personen auswählen, bei denen sie sich für das letzte Jahr bedanken wollen. „Wir richten damit ein 'Danke' an Menschen aus der Pflege, Rotes Kreuz, Polizei und anderen, die im Einsatz für die Gesellschaft waren“, so Martin Dreiling. Wer sich anschließen möchte, kann sich per E-Mail kulturhof-office@gmx.at informieren.


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