Klaus Maria Brandauer liest in Mauthausen zum Gedenken an Mühlviertler Menschenhatz
MAUTHAUSEN. Für die Gedenkveranstaltung in Erinnerung an die Mühlviertler Menschenhatz ist es der Perspektive Mauthausen gelungen, Klaus Maria Brandauer und Maria Magdalena Wiesmaier für einen musikalisch-literarischen Abend zu gewinnen.
„… ein zaghaftes Ja. Endlich! Es blieb ihm nichts anderes übrig, gesteht er uns in seinen Memoiren“, schreibt Eric Vuillard in seinem Roman „Die Tagesordnung“. Historische Ereignisse zugespitzt und auf ganz neue Weise zu schreiben – dafür ist Eric Vuillard bekannt.
Erzählen wird sie bei der diesjährigen Kultur und Gedenkveranstaltung der großartige Schauspieler Klaus Maria Brandauer. Seit Anfang der siebziger Jahre ist Brandauer einer der gefragtesten Schauspieler auf deutschsprachigen Bühnen und Ehrenmitglied des Wiener Burgtheaters.
„Er liest in Mauthausen Texte über Menschen, denen ,nichts anderes übrig geblieben, ist und stellt die Frage, ob das noch immer an der Tagesordnung ist“, sagt Walter Hofstätter, Vorsitzender der Perspektive Mauthausen. Musikalisch begleitet wird Klaus Maria Brandauer von der herausragenden Cellistin Maria Magdalena Wiesmaier, die neben Auftritten in Europa und Japan schon lange mit Brandauer zusammenarbeitet.
Mit einem der besten Schauspieler auf deutschsprachigen Bühnen und einer international auftretenden Musikerin ist wieder ein würdiger und spannender Abend in Erinnerung an die sogenannte „Mühlviertler Hasenjagd“ garantiert.
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