Matthias Herrmann stellt im Kunstraum Perg aus
PERG. Der Kunstraum Perg eröffnet am Samstag, 7. November, um 18 Uhr die Einzelausstellung „Scopophilia“ von Matthias Herrmann. Im Mittelpunkt steht die Lust am Sehen und Gesehenwerden. Die Ausstellung läuft von 8. November bis 14. Jänner.

Herrmann verbindet in seinem Projekt unterschiedliche Erzählstränge in einem gedachten und einem realen Raum. Der Titel verweist auf die erotisch aufgeladene Schaulust. Diesen Begriff behandelte Sigmund Freud in seinen 1905 veröffentlichten „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“.
Gemälde aus Wiener Privatbesitz
Ein zentraler Bestandteil der Schau ist das Gemälde „Ecce Homo“ des venezianischen Malers Schiavone. Das Werk stammt aus Wiener Privatbesitz und wird im Original gezeigt. Auch eine originale Fotoarbeit des französischen Künstlers Pierre Molinier ist zu sehen. Herrmann beschäftigt sich zudem mit einem berühmten Wiener Philosophen und greift dabei das Thema Schaulust auf.
Der 1963 in München geborene Künstler lebt und arbeitet in Wien und im toskanischen Riparbella. Von 1999 bis 2006 leitete er die Wiener Secession. Danach lehrte er bis 2012 Kunst und Fotografie an der Akademie der bildenden Künste Wien. Für sein Werk, das sich auch mit geschlechtlicher Identität auseinandersetzt, erhielt er mehrere Auszeichnungen.
Öffentliche Eröffnung bei freiem Eintritt
Die Eröffnung findet im Kunstraum Perg in der Naarner Straße 4 statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei.








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