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PERG. Seit fast 15 Jahren begleitet das Mobile Hospiz Team des Roten Kreuzes im Bezirk Perg schwerkranke Menschen und deren Angehörige. Zumindest stundenweise können sie die Angst aufbrechen und Geborgenheit schenken.

Alleine das Reden mit einem Außenstehenden hilft Betroffenen oft schon. Foto: ÖRK, Bezirksstelle Perg

Wenn Heilung nicht mehr möglich ist, entstehen bei Kranken und ihren Familien besondere Bedürfnisse. Das Hospiz Team versucht, diese mit behutsamer Einfühlung und fachlicher Kompetenz zu erfüllen. Die Lebens-, Sterbe und Trauerbegleiterinnen vom Roten Kreuz können zumindest stundenweise den eisernen Ring der Angst aufbrechen und Sicherheit, Geborgenheit und vielleicht sogar Mut vermitteln. „Jetzt im Frühjahr möchten wir wieder mit ein paar Angeboten, speziell für Angehörige, starten“, erzählt die Teamleiterin Esther Moser. Neu wird ein Angehörigenabend angeboten, um sich mit anderen auszutauschen und Informationen und Unterstützung zu bekommen. Weiters wird es auch wieder ein „Lebenscafé für Trauernde“ geben, bei dem Betroffene unter Anleitung ausgebildeter Trauerbegleiterinnen die Erfahrung machen können, dass sie nicht allein mit ihrer Trauer sind. Dieses Teilen ist entlastend und hilfreich zugleich. Im „Kreativen Umgang mit Trauer“ können Menschen, denen ein Sprechen schwerfällt, gemeinsam mit anderen künstlerisch tätig werden und so ihre Gefühle ausdrücken. Schließlich werden wieder leicht zu bewältigende Trauerwanderungen veranstaltet, bei denen das gemeinsame Gehen, das ein In-sich-Hineingehen im Gedenken an den Verstorbenen sein kann oder auch ein Aus-sich-Herausgehen im Erleben der Natur oder im Gespräch. Die Termine und weitere Informationen unter 07262/54444-28 oder esther.moser@o.roteskreuz.at.


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