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PERG. Vor neun Jahren öffnete in Perg der erste Rotkreuz-Markt seine Pforten. Das Ziel: Menschen am Rand der Gesellschaft zu unterstützen. In den kommenden Tagen verschärft sich die Situation für Menschen mit geringem Einkommen.
 

2017 leisteten 1.102 Rotkreuz-Markt-Mitarbeiter 104.431 freiwillige Stunden. Foto: OÖRK/Asanger
2017 leisteten 1.102 Rotkreuz-Markt-Mitarbeiter 104.431 freiwillige Stunden. Foto: OÖRK/Asanger

Die Heizsaison ist angelaufen, das Weihnachtsfest steht bevor und zusätzliche finanzielle Belastungen sind vorprogrammiert. „Gerade in der Zeit vor Weihnachten wollen wir unseren Kunden ein breites Sortiment anbieten“, erklärt Siegfried Holzer, der sich seit Jahren freiwillig im Rotkreuz-Markt Perg engagiert. Unter dem Motto „Kauf ein Stück mehr!“ werden Holzer und seine Kollegen am 1. Dezember vor Lebensmittelmärkten im Bundesland stehen. Sie bitten Kunden, ein zusätzliches Produkt zu kaufen und dieses für die Rotkreuz-Märkte zu spenden. „Besonders begehrt sind Waren, die schnell vergriffen sind und deshalb nur selten in Rotkreuz-Märkten ankommen. Beispiele dafür sind: Seifen, Shampoos, Salz oder Mehl“, weiß Landesgeschäftsleiter-Stellvertreter Thomas Märzinger. Einkaufsberechtigt sind Personen, die über ein monatliches Einkommen von maximal 950 Euro verfügen (Ein-Personen-Haushalt).


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