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PERG/OÖ. Nächste Woche beginnt in ganz Oberösterreich – und so auch im Bezirk – das neue Schuljahr. Um Kinder auf den eigenen Schulweg gut vorzubereiten, wird empfohlen, die Strecke schon vorab zu üben.  

Der Schulweg sollte unter realen Bedingungen an Werktagen geübt werden. Foto: Weihbold
Der Schulweg sollte unter realen Bedingungen an Werktagen geübt werden. Foto: Weihbold

„Jeder Verkehrsunfall mit Schulkindern auf dem Schulweg ist einer zu viel. Mit dem Abgehen und Üben des künftigen Wegs zur Bildungsstätte wird ein aktiver Beitrag für die Verkehrssicherheit geleistet“, sind sich Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner, Sicherheits-Landesrat Wolfgang Klinger und Mobilitäts-Landesrat Günther Steinkellner einig. Und tatsächlich kommt es auf dem Schulweg immer wieder zu Unfällen: Insgesamt 570 Unfälle wurden im vergangenen Jahr in ganz Österreich gezählt. Bei beinahe jedem zweiten dieser Unfälle waren die Betroffenen zu Fuß unterwegs.

Rücksicht nehmen

Damit Unfälle auf dem Schulweg vermieden werden können, brauche es im Wesentlichen zwei Faktoren: Zunächst sei ein gutes und regelkonformes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer notwendig. Gerade gegenüber Schulkindern gilt es für andere Verkehrsteilnehmer, Rücksicht zu nehmen. Kinder verfügen aufgrund ihrer Körpergröße nur über ein eingeschränktes Sichtfeld, haben entwicklungsbedingt schwächere Reaktionszeiten und reagieren oft auch etwas übermütig. Daher appelliere man gerade zu Schulbeginn an Autofahrer, besonders gut aufzupassen. „Schulkinder, die zu Fuß unterwegs sind, stellen das schwächste und somit besonders schutzbedürftige Glied in der Kette dar“, so Landesrat Klinger. Ein weiterer Punkt, um Unfälle am Weg zur Schule zu vermeiden, ist das kindgerechte Üben der Strecke, bei denen die Kinder auch sensibilisiert werden. „Schon bald beginnen in Oberösterreich die Schulglocken wieder zu läuten. Deshalb ist jetzt der optimale Zeitpunkt, mit den Kindern den Schulweg abzugehen und auf potenzielle Gefahrensituationen aufmerksam zu machen. Dabei sollte nicht der kürzeste, sondern der sicherste Weg präferiert werden“, so Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner.


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