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PERG/NIJMEGEN. Der sogenannte „Vierdaagse“ zählt mit rund 39.000 zivilen Teilnehmern und 5.500 Soldaten zu den größten Märschen Europas. Die 103. Auflage der viertägigen Traditionsveranstaltung fand im Juli auch mit Perger Beteiligung statt.

  1 / 2   Der ehemalige Blauhelm Andreas Gierer hielt den Strapazen stand und wurde für die Zielankunft mit dem vergoldeten Bronzekreuz ausgezeichnet. Foto: Privat

So gehörte der Perger FPÖ-Stadtrat Andreas Gierer als einziger Oberösterreicher der aus 19 Soldaten bestehenden offiziellen österreichischen Marschgruppe an. „Ausgehend von der holländischen Stadt Nijmegen galt es für zivile Teilnehmer, an vier Tagen jeweils 40 Kilometer zu marschieren, Militärpersonen hatten bis zu 45 Kilometer pro Tag mit mindestens zehn Kilo Rückengepäck zu absolvieren“, berichtet Gierer. Trotz gewissenhafter Vorbereitung etwa durch die Teilnahme an Märschen in Österreich oder mit Wanderungen im Bezirk Perg stieß der ehemalige UNO-Blauhelm, der früher bei Auslandseinsätzen in Syrien oder im Kosovo stationiert war, an seine Belastungsgrenze.

Zielankunft mit Blasen an den Füßen 

„Der Marsch mit mindestens zehn Kilo Gepäck am Rücken hat mir alles abverlangt. Ab dem ersten Tag plagten mich Blasen an den Füßen. Umso mehr freut es mich, dass ich nach vier anstrengenden Tagen das Ziel erreichen konnte“, erzählt der 44-jährige Zugsführer im Reservestand. Durchschnittlich verfolgen rund 1,5 Millionen Besucher den Marsch mit. Der „Vierdaagse“ zählt somit zu den größten Veranstaltungen Hollands.


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