Immer weniger Erwerbstätige verletzen sich bei der Arbeit im Bezirk Perg
BEZIRK PERG. In Oberösterreich ist trotz hoher Beschäftigung die Zahl der Arbeitsunfälle im Vorjahr gesunken. Das zeigt eine aktuelle Statistik der AUVA. Auch der Bezirk Perg verzeichnet hier einen positiven Trend.

Für Oberösterreich verzeichnet die Statistik der AUVA 19.971 Arbeitsunfälle, davon 2.245 auf dem Weg von oder zur Arbeit. Das sind um 4,4 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (2018: 20.882). Im Bezirk Perg geschahen 2019 593 Arbeitsunfälle, davon sind 81 auf dem Arbeitsweg passiert. Im Vergleichsjahr 2018 verzeichnete die Statistik für den Bezirk Perg noch 653 Arbeitsunfälle. Oberösterreichweit beträgt die durchschnittliche unfallbedingte Krankenstandsdauer 15,05 Tage.
Häufige Unfallursachen
Die meisten Unfälle passierten in der Produktion, am Bau und in der Autobranche. Die Berufsgruppe, die am häufigsten von Unfällen betroffen war, sind Landmaschinen- oder Industriemaschinenmechaniker und -schlosser. Die häufigsten Unfallursachen waren der „Kontrollverlust“ über Maschinen, Transportmittel und Werkzeuge, „Bewegung des Körpers ohne körperliche Belastung“, wie zum Beispiel unkoordinierte Bewegungen, Zusammenstöße oder Treten auf scharfe Gegenstände sowie „Sturz und Absturz“. Bei den Berufskrankheiten liegt in Oberösterreich, wie schon in den Vorjahren, die Lärmschwerhörigkeit an der Spitze, gefolgt von Erkrankungen der Atemwege durch krebserzeugende Arbeitsstoffe und Hauterkrankungen.
Achtung in der Freizeit
Besonders unfallträchtig ist die Freizeit. Denn neun von zehn Patienten, die im Unfallkrankenhaus in Linz stationär behandelt werden, sind in der Freizeit verunglückt. „Die hohen Sicherheitsstandards, die in Betrieben selbstverständlich sind, werden im Privaten oft ignoriert“, warnt Landesstellenvorsitzender Erhard Prugger.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden