Rotary Club Perg spendet 13 Laptops für Perger Mittelschulen

Mit einer Spende von 13 Laptops an Perger Mittelschulen im Gesamtwert von knapp 7000 Euro will der Rotary Club Perg hier Unterstützung bieten. Die Laptops sollen dazu dienen, schulbezogene Arbeiten wie Hausaufgaben oder Recherchen und ein womöglich neuerlich notwendiges „Distance Learning“ gut bewältigen zu können. „Uns ist es wichtig, für Kinder aus sozial benachteiligten Familien durch diese Aktion Chancengleichheit zu schaffen, sodass auch sie all ihre Talente entwickeln können“, bringt Klaus Hoser, Präsident des Rotary Clubs Perg die Initiative auf den Punkt. Sie ist auch Teil des Programmes „Talente“, mit dem der RC Perg junge, begabte Menschen aus angespannten sozialen Verhältnissen fördert.
Initiative „Distance Learning“
Die Initiative „Distance Learning“ geht über den Bezirk Perg hinaus und wird von den Mühlviertler Rotary Clubs gemeinsam getragen. Insgesamt können in diesen Wochen 55 Laptops im Gesamtwert von fast 30.000 Euro an verschiedene ausgewählte Mittelschulen verteilt werden. „Der heurige Frühling war für alle Beteiligten eine herausfordernde Zeit. Wir haben versucht, dass jeder Schüler sein Medium hatte, um online mit uns zu kommunizieren. Teilweise haben wir über bestehende Smartphones gearbeitet. Unterstützt wurden wir vom Team für Inklusion, Sonderpädagogik und Diversität. Von 138 Schülern haben sechs Schüler konkret Unterstützung gebraucht. Wir trainieren unsere Kinder darauf, dass sie im Fall des Falles vorbereitet sind und freuen uns sehr über die zur Verfügung gestellten Laptops“, sagt Michaela Oberleitner, Direktorin der Mittelschule Perg im Schulzentrum.
Dass Kinder aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln nicht von Bildung ausgeschlossen werden dürfen betont auch Dominik Huber, Betreuungslehrer und ARGE Leiter für Medienerziehung im Bezirk Perg: „In den Schulen wird zwar versucht, allen Kindern die gleichen Bildungsinhalte zu vermitteln. Kinder aus Familien, die sich keine adäquaten Geräte leisten können, haben aber tatsächlich einen Bildungsnachteil“, so Huber.


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