Jugendrotkreuz Schwertberg freut sich über Kinderschutzpreis Liberto 2021
SCHWERTBERG. Das Schwertberger Jugendrotkreuz erhält den Kinderschutzpreis Liberto 2021 in der Kategorie „Institutionen“. Insgesamt wurden 62 Projekte aus ganz Oberösterreich eingereicht. Sieben davon wurden ausgezeichnet.

Groß war die Freude bei den Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 15 Jahren und den Betreuern, als nach dem Lockdown die Gruppenstunden beim Jugendrotkreuz Schwertberg wieder stattfinden konnten. Aus dieser positiven Energie entstand der Wunsch nach einer gemeinsamen Aktivität, bei der anderen Menschen geholfen wird. In Kooperation mit dem Asylquartier des Roten Kreuzes in Naarn entstand in der Folge das Projekt „Menschlichkeithochdrei“, das auf drei Säulen basiert. Zum einen wurden Herzenswünsche der Bewohner des Asylquartiers erfüllt. Außerdem wurde Sicherheit und Freiraum geschaffen, in dem gebrauchte Fahrräder wieder straßentauglich gemacht wurden, um mehr Mobilität zu schaffen. Und drittens „Kultur verstehen – Integration leben“: Durch das gemeinsame Arbeiten entsteht ein kultureller Austausch. Der Liberto ist mit 1.500 Euro versehen und wird alle zwei Jahre vom Sozialressort des Landes Oberösterreich sowie der Kinder- und Jugendanwaltschaft (KiJA) verliehen.
Pergerin in der Jury
Von den 62 eingereichten Projekten bekamen fünf den Liberto 2021 und zwei einen Anerkennungspreis (je 500 Euro). In der Jury saßen Vertretende der Kinder- und Jugendhilfe (KJH), der KiJA, der Bezirkshauptmannschaft Steyr-Land, aber auch Kinder und Jugendliche. Darunter etwa die Perger Schülerin Charlotte Stütz. Sie ist Schulsprecherin der Handelsakademie Perg und BMHS-Landesschülervertreterin. Kriterien waren die Einbindung von Kindern und Jugendlichen, Nachhaltigkeit sowie Kreativität.


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