Perspektive Mauthausen besuchte „Spielwarenfabrik“
MAUTHAUSEN. Die Studienreise der „perspektive mauthausen“ am 23. Oktober führte die Teilnehmer in das Nibelungenwerk nach St. Valentin.

Unter dem Decknamen „Spielwarenfabrik“ entstand dort ab 1938 eine der größten Panzerproduktionen der Nazis. Zugleich befand sich neben dieser Kriegsfabrik auch ein Außenlager des KZ Mauthausen. Dieser Besuch veranschaulichte die enge Verflechtung zwischen Rüstungsindustrie, Zwangsarbeit und dem Konzentrationslager und machte die Gewinner dieses Systems, wie Ferdinand Porsche, sichtbar. Fixer Bestandteil ist auch der Erfahrungsaustausch mit anderen antifaschistischen Initiativen wie mit der MKÖ Gruppe St. Valentin. Die St. Valentiner Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr, Leopold Feilecker (MKÖ St. Valentin), NR-Abgeordnete Sabine Schatz und perspektive Vorsitzender Walter Hofstätter: „Die geschichtliche Auseinandersetzung ist die Grundlage für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Demokratie und das Zusammenleben in der Gegenwart.“


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